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Polen: 14 Jährige beim Sex mit Handy gefilmt - Suizidversuch


5 Jahre Haft für die "filmenden Türsteher" in Aussicht, die in einer Diskothek das junge Paar mit ihren Handies beim Sex gefilmt hatten.


Polen: 14 Jährige beim Sex mit Handy gefilmt - Suizidversuch

(Polskaweb.eu) In Polen häufen sich die Fälle von Attacken von Handy- Filmern die heimlich Aufnahmen von eindeutigen "Sex"- Situationen machen, welche sie oft auch noch selbst vorab provoziert hatten, um diese Werke dann als "Heldentat" im Internet zu verbreiten.

Erst kürzlich hatte sich in Danzig eine Schülerin das Leben genommen, nachdem diese gezwungen worden war sich nackt auszuziehen und dabei filmen zu lassen. Der Film wurde dann bei YouTube hochgeladen und nicht nur der gesamten Schule, sondern auch den Eltern des Opfers zugänglich gemacht. Daraufhin erhängte sich das 14 jährige Mädchen. In Oppeln (Opole) hat sich in der vergangenen Woche eine 15jährige Gymnasiastin die Pulsadern aufgeschnitten, nachdem sie auf der Toilette einer Diskothek von "Türstehern" beim Sex mit einem Jungen gefilmt worden war. Auch dieses "Werk" landete im Internet und ihre Leidenschaft hätte dem jungen Mädchen fast das Leben gekostet, denn Schüler aus ihrer Klasse hatten sich diesen Film auf die Handies geladen und in der Schule verbreitet, woraufhin Schülerin Ulka versuchte sich selbst zu töten, jedoch in letzter Sekunde durch den Vater gerettet werden konnte.

Ulka kam am vergangenen Montag Morgen in ihre Schule, wo sie bereits auf der Treppe zum Eingang hörte: "Guckt mal da kommt unser Pornostar"- einige Schüler luden sie sogar mit eindeutigen Angeboten gleich auf die Schultoilette ein. Das Mädchen war geschockt und wusste erst garnicht warum es ging und erfuhr erst durch eine Klassenkameradin dass sie in der Diskothek beim Sex gefilmt worden war und dieser Film nun in ihrer Schule kursiert. Daraufhin lief sie weinend nach Hause und schnitt sich die Pulsadern auf. Zum Zeitpunkt der Aufnahme dieses Filmes, der schon einige Wochen alt ist, war Ulka erst 14 Jahre alt. Sie hatte Alkohol getrunken. Das Leben des jungen Mädchens hat sich seit letzte Woche in einen quälenden Traum verwandelt. Erst kürzlich zeigte der polnische TV Sender "Polsat" wie in einer Schule in Sanok (Beskiden) während des Unterrichtes eine Schülerin ihren Tischnachbarn ganz offen "mit der Hand bediente" und sich dabei mit einem Handy filmen liess.

Für die "filmenden Türsteher" von Oppeln wird die Sache wahrscheinlich auch ein Nachspiel haben, denn die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung gegen diese Herrschaften wegen Verbreitung von Kinder- Pornografie eingeleitet, da das Opfer im Dezember letzten Jahres, also dem Datum der Aufnahmen, erst 14 Jahre alt war und damit nach polnischem Recht noch ein Kind. Im Ergebnis der Ermittlungen könnte das den "Amateurfilmern" die Einbuße von 5 Jahren "Türstehen" kosten, wobei sie allerdings im Gegenzug kostenlos eine Zelle für diese Zeit in der Kattowitzer Strafanstalt nutzen würden.

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