Zeitzeugen in die Schule!

Schicksal der Vertriebenen und Aussiedler aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten auch von Interesse


Zeitzeugen in die Schule!

Der Kreisvorsitzende der Republikaner Freiburg, Dr. Peter Bulke, betonte die Wichtigkeit von Zeitzeugen in der Schule als wichtiger Faktor für das Geschichtsverständnis und der Integration.

Die Badische Zeitung berichtete am 19.02.2008, dass eine Lehrerin an der Freiburger Emil-Thoma-Realschule eine Gesprächsrunde mit Zeugen der Zeitgeschichte ins Leben gerufen habe. Solche verdienstvollen Aktivitäten behandeln jedoch oft nur die Verfolgungen und Verbrechen durch den Nationalsozialismus. Dr. Bulke fragte zurecht, wieso das Schicksal der Vertriebenen und Aussiedler aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und deutschen Siedlungsgebieten im Ausland so sehr vernachlässigt wird. „In Freiburg leben noch Hunderte solcher Zeitzeugen, die über ihre Erfahrungen berichten könnten. Als Ansprechparner wären etliche Landmanschaften gern behilflich“ so Dr. Bulke weiter. Dies wäre besonders interessant, weil in sehr vielen Schulklassen sich Kinder oder Jugendliche befinden, dessen Eltern aus den GUS-Staaten stammen. Oftmals werden diese lediglich als Angehörige einer der zahlreichen Migrantengruppen in Deutschland angesehen.

Ein solches Zeitzeugenprogramm würde den spezifischen Besonderheiten dieser Gruppe gerecht werden und gleichzeitig das Verständnis auf beiden Seiten erhöhen.

Druckansicht  |  Senden  |  Bookmark  |  Beanstanden

Weitere Meldungen des Autors
RSS
Media-Center
www.rep-breisgau.de



/ Datenschutz

Valid XHTML 1.0 Transitional

Politik und Meinungen


Portal in BETA.
Original Text Meldungen / Pressemeldungen