Die Wölfe wittern ihre Chance! Jetzt hat es der VfL Wolfsburg in der eigenen Hand: Mit einem Sieg am Mittwoch beim ZSKA Moskau können die Wölfe schon am vorletzten Spieltag den Einzug ins Achtelfinale der Champions League perfekt machen. Ob es gelingt ?
Dem VfL Wolfsburg würde bei seinem Gastauftritt beim ZSKA Moskau bereits ein Remis genügen um sicher im Achtelfinale der Champions League zustehen. Die Moskowiter brauchen einen Sieg, um ihre Restchancen auf die nächste Runde am Leben zu erhalten.
Wolfsburgs Cheftrainer Armin Veh will in Moskau keinesfalls auf Unentschieden spielen: „Das wird ein ganz anderes Spiel werden als damals in Wolfsburg, denn wir haben den fünften Spieltag und CSKA hat eine andere Ausgangslage als wir. Sie müssen siegen und werden uns vielleicht etwas defensiver erwarten. Das werden wir aber nicht sein, denn unsere wahre Stärke liegt im Angriff. Das ist unsere Philosophie, die Zuschauer können sich also auf Tore freuen.“
Trainer Armin Veh setzt wieder auf Stürmer Obafemi Martins. Er rückt für Grafite (rotgesperrt) in die Startelf. In der Champions League schoß Martins schon zwei Mal seinen Ex-Klub Inter Mailand vorzeitig ins Achtelfinale.
Der Trainer von ZSKA Leonid Slutski hofft, daß seine Mannschaft mit dem Ligaerfolg gegen Spartak Moskau gestärkt und mit viel Selbstvertrauen in das Spiel gegen die VW Städter geht: „Siege wie der unsrige am Wochenende gegen Spartak Moskva sorgen für eine positive Stimmung und lassen die Spieler ihre Müdigkeit vergessen. Das Spiel fing nicht gut für uns an, aber dann haben wir es gedreht und das Tempo erhöht. War es aufgrund unserer hohen Fitness oder der Moral? Das können wir nicht wirklich wissen, aber ich hoffe auf eine Wiederholung.“
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"Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, in der Defensive gut gestanden und nach vorne gut kombiniert. Wir haben uns eine gute Ausgangsposition für das Erreichen des Achtelfinales geschaffen." Den Worten von Trainer Armin Veh nach dem 3:0-Sieg des VfL Wolfsburg bei Besiktas ist nicht viel hinzuzufügen. Die Niedersachsen müssen "nur noch" Platz zwei verteidigen und dazu genügt ein Unentschieden in Moskau. Das Heimspiel gegen ZSKA gewann der VfL 3:1. Doch Vorsicht: Die Russen waren bei ihrem 3:3 drauf und dran, bei Manchester United zu siegen. Kommentar: Kai Dittmann.
"Es ist noch nicht vorbei, wir haben noch zwei Spiele. Wenn wir die gewinnen, kommen wir auf zehn Punkte. Aber es wird schwierig." Das sagte Bayern-Kapitän Mark van Bommel nach der 0:2-Heimpleite gegen Bordeaux, und was er sagte stimmt. Mit zwei Siegen gegen Haifa und in Turin können die Münchner es noch ins Achtelfinale schaffen. Aber nicht aus eigener Kraft. Gewinnt Juve in Bordeaux, ist die Champions League für die Bayern beendet. Helfen die Girondins mit einem Remis oder Sieg, darf der deutsche Rekordmeister weiter hoffen. Kommentar: Fritz von Thurn und Taxis.
Laurent Blanc strahlte! 2:0 gewannen seine Girondins auch den zweiten Vergleich mit den Bayern und buchten damit eins von zwei Achtelfinaltickets der Gruppe A bereits nach vier Partien. "Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, wir würden nach vier Spieltagen zehn Punkte haben, dann hätte ich ihn für verrückt erklärt", meinte der Bordeaux-Coach selig. Und jetzt nehmen die Franzosen gegen Juve den Gruppensieg ins Visier. Das hoffen zumindest die Bayern. Denn siegen die Girondins gegen Turin oder holen mindestens ein Remis, haben auch die Münchner noch Chancen auf die K.-o.-Runde.
Es war knapp, aber der eine Punkt genügte Manchester United. Mit dem Heim-3:3 gegen ZSKA Moskau sicherte sich der Finalist von 2009 und CL-Sieger 2008 sein Plätzchen im Achtelfinale. Allerdings hatte Englands Meister erhebliche Mühe mit den Russen. Paul Scholes (84.) und Antonio Valencia (90.+1) glichen eine sensationelle 3:1-Führung der Gäste erst spät aus. Besiktas Istanbul macht sich noch geringe Hoffnungen auf Europa-League-Platz drei in der Gruppe. Die Türken rangieren drei Punkte hinter Moskau, unterlagen dort 1:2 und haben ZSKA am letzten Spieltag zu Gast. Damit dieses Spiel ein Finale wird, darf Besiktas in Runde fünf nicht weiter an Boden verlieren.
Die spanische Sportpresse hatte sich schnell auf Schiedsrichter Felix Brych eingeschossen: "Ein Strafstoß, der keiner war, beschert Milan das Remis", schrieb AS und unterstellte: "Der Münchner Brych hat wohl etwas gegen Real und scheint in dieser Hinsicht ein Freund von Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Co zu sein." Weil es in der Gruppe C nach wie vor ein böses Erwachen für die "Königlichen" geben kann, lagen nach dem 1:1 Reals in Mailand die Nerven blank. Madrid hat zwar wie Milan sieben Punkte, während OM einen weniger aufweist. Doch den direkten Vergleich gegen Milan haben Raul und Kollegen verloren (2:3, 1:1) und am 8.12. müssen sie nach Marseille. Zürich ging dort 1:6 unter. Kommentar: Martin Groß.
Andrea Pirlo setzt ganz auf den Heimvorteil: "Die Gruppe ist eng, aber wir haben gute Chancen, uns zu qualifizieren, weil wir gegen Marseille zu Hause antreten", meint Milans Regisseur, "das wird eine knifflige Begegnung, doch es wird uns helfen, dass wir unsere Fans im Rücken haben." Bis jetzt allerdings konnten die Mailänder ihre Heimstärke hervorragend verbergen. Gegen Zürich verloren sie sensationell 0:1, zuletzt gegen Real reichte es nur zu einem 1:1. OM fiedelte in Runde vier Zürich mit 6:1 ab und liegt mit sechs Punkten einen Zähler hinter den punktgleichen Milan und Real.
Die wichtigste Messe in der Gruppe D ist gelesen: Chelsea und der FC Porto stehen schon nach vier Matches im Achtelfinale. Aber jetzt duellieren sich die beiden Teams um Platz eins und die bessere Ausgangsposition für die K.-o.-Runde. Der Gruppensieger bekommt einen Gruppenzweiten zugelost und hat Heimrecht im Achtelfinalrückspiel. Die besseren Karten halten derzeit die "Blues" um Michael Ballack in Händen. Sie haben mit zehn Punkten einen mehr als Porto und das Hinspiel zu Hause 1:0 gewonnen.
Der Abschied aus der Königsklasse ist besiegelt, nun gilt es für Atlético die vollkommene Blamage abzuwenden. Wenigstens vor APOEL Nikosia und in der UEFA Europa League wollen die Spanier landen. Doch die Ausgangslage ist nicht eben blendend. Im Hinspiel in Madrid reichte es für Sergio Agüero und Co gegen die Zyprer nur zu einem 0:0. Dass sie zuletzt dem FC Chelsea ein 2:2 abtrotzten, sollte den Kickern um den argentinischen Stürmerstar allerdings Mut machen. Nikosia verlor derweil daheim gegen Porto 0:1.
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