Die US Armee hatte einen unbemannten verdächtigen LKW in der Nähe des Kabuler Militärfughafen entdeckt und Alarm geschlagen
( www.polskaweb.eu ) Der Besuch des polnischen Premiers Donald Tusk am Freitag in Kabul hatten Killer der afghanischen Taliban nutzen wollen um diesen zu töten, bestätigt der Pressesprecher der Regierung Jacek Filipowicz. Demnach hatte Tusk hatte unter "strengster Geheimhaltung" schon am Donnerstag Abend gegen 22 Uhr nach Afghanistan aufmachen wollen, um dort nach den jüngsten Attentaten auf Nato Einheiten, bei denen auch 3 polnische Soldaten am Mittwoch getötet wurden, den Truppen persönlich seinen Trost zu spenden. Die Regierungs- Tupolew mit dem Premier und dem Verteidigungsminister Bogdan Klich an Bord hob allerdings nicht ab, nachdem der polnische militärische Geheimdienst in Kabul Hinweise bekommen hatte, dass die ganze Geheimhaltung um die Reise Tusk nach Afghanistan nichts genutzt hatte und man erwarte, dass die Taliban einen Angriff auf den Konvoi mit dem polnischen Regierungschef in der Nähe des Kabuler Flughafens geplant habe. Bis 2 Uhr morgens saß man nervös im Flugzeug herum und wartete auf eine Starterlaubnis. Eine vorsichtige Entwarnung kam erst gegen 10 Uhr morgens. Tusk startete dann mit 12 Stunden Verspätung in Richtung Afghanistan.
Auch während des sechsstündigen Fluges nach Kabul blieben die Sicherheitsdienste mit der Regierungsmaschine in Kontakt. Bei der Landung auf einem Militärflughafen in der afghanischen Hauptstadt, hatte Premier Tusk das Schlimmste noch vor sich, denn ein Attentat der Taliban die mit Mörsern ausgerüstet den polnischen Konvoi angreifen wollten, war immer noch nicht unwahrscheinlich, sagten ihm die Meldungen der Geheimdienste. Die Passagiere der Regierungsmaschine wurden immer nervöser da man schon eine ganze Stunde nicht das Flugzeug verlassen durfte. Die US Armee hatte einen unbemannten verdächtigen LKW in der Nähe des Flughafens entdeckt und Alarm geschlagen. Dann aber wurden alle Gäste mit kugelsicheren Westen versehen und zu verschiedenen gepanzerten Fahrzeugen geleitet, die man in drei Gruppen geteilt hatte um vermeintliche Angreifer zu verunsichern. Geschützt durch polnische Fallschirmjäger erreichten alle 3 Gruppen schiesslich unbehelligt ihr Ziel. Doch es habe während der ganzen Fahrt eine reelle Bedrohung durch einen Angriff mit Mörsern gegeben, versicherte Pressesprecher Filipowicz, der ebenfalls an dieser Reise teilgenommen hat.
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