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Wer braucht heutzutage noch Dolmetscher?


Dolmetscher und Übersetzer für Russisch in Dortmund - Igor Plotkin. Optimaler mündlicher und schriftlicher Dialog auf Russisch und Deutsch. Regelmäßige aktuelle Nachrichten aus Deutschland und Russland.


Wer braucht heutzutage noch Dolmetscher?

(News4Press.com) Viele Beschäftigte sprechen viele Sprachen und stehen permanent in Kontakt mit Kollegen und Geschäftspartnern rund um die Welt. Wozu braucht es da noch professionelle Übersetzer?

München wird gerne ein Millionendorf genannt. Was, bitteschön, ist ein Millionendorf? Kürzlich hat Weihua Li dieses Wort den etwa 30 Unternehmern aus China erklärt, die er durch die bayerische Landeshauptstadt geführt hat. Wenn der 40 Jahre alte Dolmetscher den Begriff einfach so ins Chinesische übertragen hätte, hätten seine Zuhörer ihn wohl nicht verstanden. Die Städte im Reich der Mitte funktionieren anders. Weihua Li, der in einem armen Dorf in China zur Welt kam und mit sechs Jahren zum ersten Mal eine Stadt betrat, ist das wohl bewusst. Sein Anspruch ist, dass seine Kunden die deutsche Kultur besser verstehen. Er erlebt oft Situationen, in denen das Dolmetschen sehr anspruchsvoll ist. „Menschen, die eine Rede mit vielen Begriffen halten, die sie selbst nicht verstehen“, nennt er ein Beispiel. Er versucht, sich gut auf das Thema und die Personen vorzubereiten, um für alle Fälle gewappnet zu sein.

Weihua Li hat in China Germanistik und in Bayern Vergleichende Kulturwissenschaft studiert. Er ist als „Öffentlich bestellter und allgemein beeidigter Dolmetscher und Übersetzer für Chinesisch“ tätig. Mit diesem Titel darf der Münchner zum Beispiel für ein Gericht oder einen Notar dolmetschen oder beglaubigen, dass ein Dokument wie etwa ein Uni-Zeugnis korrekt übersetzt wurde. 80 Prozent seiner Kunden kommen aus der freien Wirtschaft. Stadtführungen, sagt Li, bietet er nur selten an, „denn das gängige Honorar entspricht nicht meinen Erwartungen“.

Der Geruch der großen, weiten Welt

Dolmetscher: Dem Wort haftete früher der Geruch der großen, weiten Welt an. Man dachte an Menschen, die viel reisen und Prominente persönlich kennenlernen, an Geheimverhandlungen und wichtige Konferenzen. „Das ist der beste Beruf der Welt – vielseitig, man kommt viel herum und lernt immer wieder etwas Neues“, sagt Regina Baumert aus Berlin, die wie die meisten Menschen ihrer Zunft selbständig tätig ist. Sie ist Konferenzdolmetscherin und Übersetzerin für Englisch.
„Manche Auftraggeber verstehen nicht, dass es beim Dolmetschen Qualitätsunterschiede gibt“, sagt auch Weihua Li. Mit seinem Portfolio steht er trotzdem gut da, denn die Nachfrage nach Chinesisch-Dolmetschern ist seit der Jahrtausendwende stark gestiegen. Dolmetscher für gängigere Sprachen müssen geschickt verhandeln, um ein angemessenes Monatseinkommen zu erzielen. „Ein Honorar von 800 Euro hört sich erst einmal gut an“, sagt Karin Walker. „Doch wenn man bedenkt, dass man für einen Konferenztag zwei bis drei Tage Vorbereitung einplanen und von dem Honorar noch Betriebsausgaben und Steuern zahlen muss, ist das gar nicht viel.“

Für Englisch werden seltener Dolmetscher engagiert

Die 42 Jahre alte Frau engagiert sich im Verband der Konferenzdolmetscher und hat einen Überblick über die Branche. Karin Walker wuchs zweisprachig auf und hat in Edinburgh erst Sprachwissenschaften und anschließend Konferenzdolmetschen und Übersetzen studiert. Mit dieser Qualifikation und Kunden, die von der Europäischen Kommission über Ministerien bis zu Unternehmen reichen, blickt die Bonnerin optimistisch in die Zukunft. Netzwerken, übers Honorar verhandeln, Kunden akquirieren, die eigene Arbeit organisieren – das Drumherum liegt ihr. Wer damit Schwierigkeiten hat, kann rasch ins Hintertreffen geraten, denn das Dolmetschen macht nur einen Teil des Arbeitsalltags aus.
Die Englisch-Dolmetscherin Regina Baumert beobachtet, dass Veranstalter von Konferenzen immer seltener bereit sind, Dolmetscher für diese Sprache zu engagieren: „Sie setzen voraus, dass alle Teilnehmer gut Englisch sprechen, egal, ob sie aus Portugal, Italien oder Skandinavien stammen.“ Nach ihren Erfahrungen reichen die Kenntnisse jedoch oft nicht aus, zumal, wenn es um Fachthemen geht. Zwar würden viele Redner mit einem sorgfältig vorbereiteten Manuskript in englischer Sprache vors Publikum treten. Doch spätestens, wenn die Fragerunde beginnt, kommen sie ins Schwitzen, erzählt Regina Baumert: „Viele haben Angst, dass sie Anmerkungen von Muttersprachlern nicht verstehen.“ Sie hat schon erlebt, dass eine große Runde über eine Äußerung rätselte – bis sich herausstellte, dass jemand einen Fachbegriff falsch übersetzt hatte. „Englische Muttersprachler sind extrem leidensfähig“, hat Baumert beobachtet. Während ihre Sprache misshandelt wird, sitzen sie da und lächeln höflich, obwohl das Gesagte kaum zu verstehen ist.

Starke Nerven und gutes Handwerk sind gefragt


Mehr Details: http://www.fachdolmetscher-russisch.de/de/nachrichten/

http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/beruf-dolmetscher-englisch-kann-doch-jeder-15296055.html


Die Info und die Seite dürfen verlinkt werden. Einfach teilen! Weitersagen!Fachdolmetscher für Russisch Igor Plotkin ist verantwortlich dafür, dass man
die Sprachbarriere Deutsch - Russisch überwindet.

Er befasst sich vorwiegend mit juristischen Themen, da er sich nach dem
Studium der Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum ein
profundes juristisches Fachwissen angeeignet hat.

Außerdem ist er seit Jahren fußballbegeistert, war ein leidenschaftlicher
Fußballspieler und ist immer noch ein Fan. Das erlaubt ihm, die
fußballbezogenen Texte fachmännisch zu übersetzen, z. B. die Fan Guide für
die Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und Österreich und mannigfaltige
Texte über die Bundesliga, UEFA Champions League, russische Premier League
sowie mehrere weitere Fußballprojekte.

Das bedeutet für seine Leser und Kunden, man führt optimalen mündlichen und
schriftlichen Dialog auf Russisch und Deutsch und erhält regelmäßig aktuelle
Nachrichten aus Deutschland und Russland.




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