Was Frankreich kann, können wir in Deutschland auch
Roma-Abschiebung: REPUBLIKANER rufen zur Solidarität mit Frankreich auf
Während Frankreich ein großes Abschiebungsprogramm für Roma durchführt, wird in Deutschland das Problem ausgesessen. Besonders in Düsseldorf durfte man in der Vergangenheit immer wieder die Erfahrung machen, dass bei den Roma durchaus eine gewisse Sesshaftigkeit bestehen kann. Diese tritt u.a. dann zu Tage, wenn es z.B. um die Verfolgung bestimmter Ziele ging. Kaum vergessen ist die monatelange Belagerung des Landtages in NRW, an der sich 1991 rund 800 Roma beteiligten. Regelrecht häuslich hatten sich die Zigeuner damals eingerichtet und die Aktion als Demonstration für ihr Bleiberecht deklariert. Erst die Natur motivierte sie zur Aufgabe des Zeltlagers, denn das steigende Rhein-Hochwasser nahm keine Rücksicht auf die Belange der Zigeuner. Nach finanziellen Zusicherungen und der Errichtung von Häuser in ihrer Heimat verließen viele von ihnen Deutschland. Kaum waren jedoch die neuen Unterkünfte gebaut, wurden sie von den Roma verkauft, die sich wiederum erneut auf den Weg nach Deutschland machten. Im Jahre 2002 folgte dann die unvergessene Stadtteilreise der Roma durch Düsseldorf, bei der sie erneut ihre Qualitäten im Bereich des wilden Campings unter Beweis stellten. Regelmäßig kam es dabei zu Konflikten mit Anwohnern, die mit dem Treiben der neuen Nachbarn nicht einverstanden waren. Diese Aktion gipfelte später in dem Versuch sich vor dem Düsseldorfer Rathaus niederzulassen, was jedoch wegen einer zufälligen Baustelle auf dem Rathausplatz scheiterte. Bereits damals forderten wir REPUBLIKANER eine Rückführung der Roma. Nun zeigen unsere französischen Freunde, dass eine zügige Abschiebung möglich ist. Trotz der Betroffenheitskritik linker Gruppierungen und anderer EU-Länder hält Frankreich an der Familienzusammenführung der Roma in ihren Heimatländern fest. Soviel Konsequenz kann man sich auch nur für unser Land und unsere Stadt wünschen.