Das Institut für Staatspolitik zeigt in seiner aktualisierten Studie "Der Fall Sarrazin" den Verlauf der Kampagne gegen Sarrazin und warum er die Auseinandersetzung gewinnen wird.
(News4Press.com) Die Kritik Thilo Sarrazins an der deutsche Ausländer- und Integrationspolitik beherrscht seit Tagen die Schlagzeilen. „Menschenverachtend“, „rassistisch“, „volksverhetzend“, sind nur einige der Vorwürfe, die seitens Politik, Medien und der sogenannten „Zivilgesellschaft“ ge-gen ihn erhoben werden. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Sarrazins Thesen findet dagegen nicht statt – und das, obwohl laut Umfragen die Mehrheit der Deutschen dem SPD-Politiker und Bundesbankvorstand recht gibt.
Das Institut für Staatspolitik hat sich daher dem „Fall Sarrazin“ in einer Studie angenommen. Neben dem Werdegang des Skandals von Sarrazins Lettre-Interview bis zum Erscheinen sei-nes Buches „Deutschland schafft sich ab“ wird darin der Frage nachgegangen, warum es Sarrazin gelungen ist, so eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung zu erfahren, obwohl Politik und Medien nichts unversucht lassen, Sarrazins Ruf zu beschädigen.
Sarrazin argumentiert nüchtern und hat die Fakten auf seiner Seite. Die Wirklichkeitsverwei-gerung ist an ihre Grenze gestoßen. Daß die Kampagne gescheitert ist und wieder scheitern wird, liegt an den Bürgern, die ihre Alltagserfahrungen bei Sarrazin bestätigt sehen. Diesem Druck mußten die Medien 2009 nachgeben und sie werden es auch 2010 tun. Debatten ge-winnen kann, wer an die Lebenswirklichkeit anzuknüpfen versteht.
Institut für Staatspolitik
Dr. Erik Lehnert
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