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Viel Nepp mit wenig Drucker-Tinte


Drucker-Hersteller machen ihr Geschäft nicht nur mit den Geräten selbst, sondern auch mit den Tinten-Patronen, Tonern und anderen Verbrauchsmaterialien.



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Manche Tintenstrahldrucker kosten heute nur noch 40 Euro, Laserdrucker gibt es schon für 100 Euro. Mit solchen Preisen lässt sich nicht mehr viel verdienen. Also lassen sich Hersteller von Druckern einiges einfallen, um an das Geld ihrer Kunden zu kommen.

Auf Tintenpatronen oder Tonerkartuschen steht eine Zahl, die angibt, wie viele Seiten mit dem Inhalt zu drucken sind. Normalerweise wird die Seitenreichweite beispielsweise bei Tintenpatronen mit einer Farb-ISO-Norm (ISO 24712) auf einem Papierdokument gemessen. Damit werden die Reichweiten für Farb- und Schwarzpatronen bestimmt. So macht das jeder Hersteller – nur Kodak hat sich etwas anderes einfallen lassen, wie das Verbraucherportal druckerchannel.de herausgefunden hat.

Kodak gibt auf der Packung seiner Schwarzpatrone für Tintenstrahldrucker groß die Anzahl der zu druckenden Seiten mit 770 an. Diese Reichweite hat Kodak aber mit einer anderen Norm erreicht: nämlich einer für Schwarz-Laserdrucker (ISO 19752). Das macht kein anderer Hersteller. Erst im Kleingedruckten auf der Rückseite steht der Wert, der mit der gängigen Norm erreicht wurde: 440 Seiten. Diese Zahl braucht der Kunde, um sie mit der Seitenreichweite andere Patronen vergleichen zu könnenKonsumer.info
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