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Versteckte Burgen und Hotels in der Toskana



Entdecken Sie mit den Guides des Hotels Prategiano die versteckten Schönheiten der Toskana. Unsere Tagestour führt heute vom Hotel Prategiano zur Burg Fosini, ein kleiner Ort, der eher ein Landgut zu sein scheint als eine alte Burg. Doch eine Besichtigung erinnert an das alte Machzentrum der Familie Gherardeschi, die großen Besitztümer von San Galgano und die ehemals wichtigste Straßenverbindung zwischen Siena und der Maremma Toskana: die antike Strada della Maremma.

Fosini, seit 1004 urkundlich erwähnt, wurde im 12. Jahrhundert Machtzentrum einer örtlichen Familie, die dem Bischof von Volterra zu Treue verpflichtet war, auch wenn im Laufe der Zeit immer wieder Konflikte zwischen Bischöfen und Grafen auftraten. Davon profitierte wiederum Siena, das zu Beginn des 13. Jahrhundert seine Vorherrschaft über Frosini festigte. Die Bedeutung der Burg hing nicht zuletzt auch mit der Maremma-Straße zusammen, die Siena mit Massa Marittima und den Colline Metallifere verband, und wegen der hier bereits vor der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ein Hospiz für Pilger errichtet wurde. Zur gleichen Zeit errang eine andere geistliche und wirtschaftliche Einrichtung, die Abtei San Galgano, immer größere Bedeutung. Sie erwarb immer mehr Vermögens- und Herrschaftsrechte über das Kastell, das letztendlich ganz den Abteigütern einverleibt wurde. Zu Anfang des 16. Jahrhundert war es im Besitz der Fronherren der Abtei, die vom Papst mit Einverständnis der Republik Siena ernannt wurden. Rund um das Kastell entwickelte sich eine Ansiedelung. Im 19. Jahrhundert wurde die Burg grundlegend umgebaut. Abgesehen von den weitläufigen Mauern blieben jedoch auch zahlreiche andere mittelalterliche Spuren erhalten. Auf der Westseite befindet sich ein großer Turm mit einem schönen Portal. Bei der Hauptfassade erhebt sich ein leicht zurückgesetzter weiterer mittelalterliche Turm, der zum ursprünglichen Bauwerk gehört haben muss. Auf der Südseite führt eine schöne Rampe zur anderen Seite des Westturms und zum alten Eingang des Kastells. Durch Frosini verlief mindestens eine Trasse der alten Maremma-Straße und bereits im 13. Jahrhundert gab es das Hospiz. Schon der Name Hospiz, aus dem lateinischen Wort Gast, weist auf den anfänglichen Zweck der Hilfe und Unterstützung für Pilger und Reisende hin. Diese Auffassung von Gastfreundschaft hielt sich bis Ende de 18. Jahrhunderts, als die Hospize zu Krankenpflegehäusern unter öffentlicher Verwaltung wurde. Viele unbekannte Orte sind eine Entdeckung wert. Kommen Sie zu in die Toskana zum Hotel Prategiano und tauchen Sie ein in vergangene Jahrhunderte.




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