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VORSICHT bei X-PIRE! Abzocke mit Verfallsdatum


Ein Professor hat sich etwas tolles zum abzocken ausgedacht: Ein Programm als Abo, statt für umsonst oder einen kleinen Preis, für ein Verfallsdatum unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes. Dabei sollte solch eine Software von einem Beamten kostenlos oder per Einmalzahliung zugunsten der Unikasse angeboten werden.


VORSICHT bei X-PIRE! Abzocke mit Verfallsdatum

(News4Press.com) Eine marktreife Software soll Daten ein Verfallsdatum und den Nutzern mehr Kontrolle geben. Rückwirkend können Texte und Bilder aber nicht gelöscht werden.

Internetnutzer sollen künftig die Möglichkeit erhalten, Texte und Bilder im Netz mit einer Art elektronischem Radiergummi wieder zu löschen. Eine entsprechende Software hat der Saarbrücker Informatiker Michal Backes auf der Konferenz „Verbraucher im Netz“ in Berlin vorgestellt.

Verbraucherschutzministerin Ilse Eigner lässt sich vorführen und hofft auf besseren Datenschutz im Internet.

Die Software mit dem Namen X-pire! ermöglicht es, Texte und Bilder vor dem Hochladen zum Beispiel in ein soziales Netzwerk mit einem Verfallsdatum zu versehen. Die Software ist marktreif. Schon in der kommenden Woche solle sie verfügbar sein, kündigte Michael Backes an.

Das Programm kann vom Internetnutzer leider nur ähnlich wie ein Virenprogramm erworben werden. Der Preis soll bei etwa zehn Euro pro Monat liegen. Abzocke ist leider vorprogrammiert!

Rückwirkend könnte Texte und Bilder trotzdem nicht mehr gelöscht werden, sagte Backes. Das sei technisch angeblich unmöglich. Auch vor Screenshots schütze die neue Software nicht.

Texte und Bilder werden vor dem Hochladen mit einem Schlüssel versehen, der auf einem speziellen Server hinterlegt werde, erklärte Backes das Prinzip seiner Software. Klickt ein Betrachter zum Beispiel ein Bild auf Facebook an, wird im Hintergrund dieser Schlüssel aktiviert und macht das Bild überhaupt erst kenntlich. Ist das Verfallsdatum überschritten, wird der Schlüssel gelöscht und es erscheint nur noch eine schwarze Fläche.

„Ein Medium ist immer nur so gut, wie die Verbraucher auch Vertrauen in das Medium haben“, sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU). Sie hatte die angeblichen Experten zu der Internet-Konferenz in ihr Ministerium nach Berlin eingeladen. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Frage, welche, welche Regelungen Verbraucher für die Nutzung des Internets brauchen und welchen Beitrag die Anbieter leisten können. So wollte Aigner etwa wissen, ob es im Internet ein „Recht auf Vergessen“ geben müsse.

Anlass für das dubiose Experten-Treffen sind die die Pläne der Bundesregierung, das deutsche Datenschutzrecht zu modernisieren. „Es stammt noch aus einer Zeit, als die Telefone Wählscheiben hatten“, sagte Aigner. Heute sei das Internet aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. „Das Internet macht Spaß“, sagte Aigner. Es stelle die Politik aber auch vor ganz neue Herausforderungen.

Wichtig sei es, dass die Verbraucher die Kontrolle über ihre eigenen Daten haben, sagte Peter Schaar, der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sei Basis des Datenschutzes in Deutschland. Er befürchtete jedoch, dass ein elektronischer Radiergummi mit dem Geschäftsmodell einiger Internetanbieter nicht vereinbar sei und Nutzer, die die Kontrolle über ihre Texte und Bilder nicht aufgeben wollen, aus sozialen Netzwerken ausgeschlossen werden könnten.

Das Team um Michael Backes sollte sich schämen!

TIPP: http://www.news4press.com/PARIS-HILTON-oben-ohne-auf-der-Jagd-(Yac_540176.html




Tun wir so viel Gutes wie möglich, aber so verborgen wie möglich!
(Heilige Maria Magdalena Postel)




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