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Schweinegrippe-Impfung: Aus Panik wird Profit

Impfen oder nicht?

„Pandemrix“ – noch vor einem Jahr hätte kaum jemand etwas anzufangen gewusst mit diesem Wort, und heute ist es in aller Munde, als Impfstoff gegen die so genannte Schweinegrippe. Doch das Misstrauen gegen das Serum ist bei der Bevölkerung mehr als ausgeprägt, und verschiedene Todesfälle scheinen die ablehnende Haltung sogar zu bestätigen. Nur ein Bruchteil der Deutschen will sich tatsächlich gegen die Schweinegrippe, die seit mehr als einem halben Jahr die Schlagzeilen beherrscht, impfen lassen. Denn der Impfstoff ist nicht in ausreichendem Maße getestet. Klinische Studien und weitere Daten liegen kaum vor. Und trotzdem wurden 50 Millionen Pandemrix-Dosen mit dem bedenklichen Zusatzstoff Adjuvans AS03 bestellt.

IMPFUNG: DIE WAHREN HINTERGRÜNDE

Ein Internetmagazin berichtet: „Der Impfstoff Pandemrix ist vergleichsweise teuer, enthält Zusatzstoffe, die kaum getestet wurden und potentiell gefährlich sind, und ist für den Patienten schlechter verträglich als konventionelle Impfstoffe. Trotz aller Risiken steht ein Gewinner bereits fest – GSK verdient am größten Feldversuch der modernen Medizingeschichte geschätzte 4,2 Milliarden US-Dollar, während sämtliche Folgekosten dank einer umfassenden Haftungsfreistellung vom Staat getragen werden müssen.“ Hinter dem Kürzel GSK verbirgt sich der Pharmakonzern GlaxoSmithKline mit Hauptsitz in London und mehreren Außenstellen auf der ganzen Welt, auch in Deutschland.

Aber was hat es nun mit der Grippeimpfung auf sich? Ist die Hysterie um den Erreger H1N1 berechtigt oder reine Panikmache? Steckt hinter der Schweinegrippe wirklich eine gefährliche Pandemie oder handelt es sich um ein Komplott ungeahnten Ausmaßes? Antworten auf diese Fragen sucht der Autor Michael Winckler in seinem jüngst erschienenen Buch „Das Impf-Kartell. Die Akte Schweinegrippe“. Solche Blicke hinter die Kulissen der eng verflochtenen Büros von Politik, Wirtschaft und Pharmalobby sind sonst in der Alltagspresse kaum möglich und vor allem unerwünscht.

GEWINNORIENTIERUNG STATT GESUNDHEIT

Dass es in der Gesundheitspolitik schon lange nicht mehr um das Wohlbefinden der Bürger geht, ahnen wir längst. Zum Thema „Gesundheitsreform“ äußerte die Publizistin und Pharmakritikerin Renate Hartwig einmal sehr treffend: „Was in Deutschland unter dem Etikett ,Gesundheitsreform‘ läuft, ist Sprengstoff erster Ordnung. Aus Patienten werden Kunden, aus Ärzten werden Händler, aus Krankenhäusern werden Abfertigungsanlagen. Und die Hausärzte, die letzten freien Anwälte der Patienten, werden ruiniert und ihrer Existenzgrundlage beraubt, weil sie nicht gleichzuschalten sind.“ Ausgehend von solchen Annahmen, scheinen Vermutungen über reines Profitinteresse und bloße Gewinnorientierung allerdings angebracht.

Aufwendig recherchiert und mit Angabe aller Quellen bringt das Buch „Das Impf-Kartell“ viele Hintergründe, Daten, Fakten und Dokumente rund um das Thema Schweinegrippe ans Licht. Nach Banken- und Wirtschaftsskandalen haben wir jetzt den Impfskandal. Doch dieses Mal geht es nicht um Milliarden und Immobilien, sondern um die Gesundheit.


IMPFEN ODER NICHT?

Fragen an einen Kritiker der Schweinegrippe-Kampagne. Was sagen die Kritiker der Impfkampagne? Die National-Zeitung hat den an der Universität Zürich promovierten Virologen Dr. Wolfgang Schmidtke befragt, der in Südafrika und in der Schweiz jahrzehntelang Erfahrung mit der Erforschung und Behandlung von Virusinfektionen sammelte.

National-Zeitung: Herr Dr. Schmidtke, wie gefährlich ist die Schweinegrippe?

Schmidtke: Nicht schlimmer als eine gewöhnliche so genannte Erkältung. Selbst bei den Erkältungen, für die 200 Virusarten auslösend sein können, gibt es ab und zu schwere Verläufe und Todesfälle. Und die Schweinegrippe ist weit ungefährlicher als die gewöhnliche Grippe, gegen die ich mich übrigens impfen lasse. Über 10.000 Menschen sterben bundesweit jedes Jahr an der echten Grippe. Im Verhältnis dazu bewerte ich die Gefahren der Schweinegrippe als sehr gering

National-Zeitung: Warum gibt es dann die massive Kampagne für die Schweinegrippe-Impfung?

Schmidtke: Das hat mehrere Gründe. Berufslügner in Politik und Massenmedien tun eine Menge, um von wirklichen Gefahren abzulenken. Denken Sie an die Vogelgrippe vor drei Jahren. Das Risiko für Menschen, an ihr zu erkranken, ist äußerst gering. Der zweite Grund: Für gewisse Wirtschaftskreise fallen riesige Einnahmen an: Milliardenumsätze und -gewinne vor allem für die Pharmaindustrie und den Arzneimittelhandel.

National-Zeitung: Sehen Sie auch Gefahren der Impfung?

Schmidtke: Das Paul-Ehrlich-Institut rät beispielsweise bei Personen mit Hühnereiweißallergie zur Vorsicht. Ich selbst habe Bedenken gegen den Wirkverstärker Squalen. Dieses in dem Schweinegrippe- Impfstoff Pandemrix enthaltene Adjuvans wurde in der Vergangenheit teilweise für unerwünschte Reaktionen verantwortlich gemacht, die als „Golfkriegs-Syndrom“ beschrieben wurden. Solche Bedenken erhalten natürlich Nahrung, wenn es für „wichtigere“ Leute einen adjuvansfreien Impfstoff gibt.


Bild: KRITISIERT DEN UMGANG MIT DER SCHWEINEGRIPPE - Dr. Wolfgang Schmidtke.


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