Trotz aller Krisen - das neue Jahr bietet auch Chancen
Willkommen im »Jahr der schlechten Nachrichten«. Während es bei den Chinesen ein Jahr des Schweins, des Affens, der Ratte gibt, haben wir eins der »schlechten Nachrichten«. Ein Merkel-Jahr sozusagen.
Leider, wie fast immer, wenn Systemvertreter sich äußern, sagen sie nur einen Bruchteil der Wahrheit, wenn überhaupt. Denn was uns als schlechte Nachrichten verkauft werden soll, sind die katastrophalen Folgen von Globalisierung, blinder USA-Gefolgschaft und Beseitigung sämtlicher nationaler Schutzwälle vor dem Moloch EU. Es sind nicht irgendwelche schlechten Nachrichten, es ist wie ein Granatfeuer, das die fleißige und harte Arbeit des deutschen Volkes schwer beschädigt und so manchen Traum vom Leben in Würde durch eigene Arbeit zerfetzt.
Am 1. Januar waren es zwei Jahre her, daß die Mehrwertsteuer drastisch erhöht wurde, um Brüsseler Begehrlichkeiten nach Geld aus Deutschland ebenso wie den nimmersatten Kriegsgott namens USA zufrieden zu stellen. Doch die damals vom Bürger neu zu erbringenden Mittel reichen schon lange nicht mehr. Hunderte neuer Milliarden an Krediten, Bürgschaften und Zuwendungen verlangen die Herren in Washington und Brüssel, damit das System nicht zusammenbricht.
Ausgeplündert wird das deutsche Volk, Verschuldung auf Generationen, weil die USA einen gigantischen Schuldenberg anhäuften, den nun die westliche Welt abzutragen hat und der die wichtigsten Konkurrenten Nordamerikas, vor allem China, Rußland, Indien und Brasilien massiv schwächen soll.
Folgen der Globalisierung
Aber es sind nicht nur die Finanzen, die zusammenbrechen. Die Wirtschaft folgt. Angesichts der Tiefe der unsere Welt erfassenden Krise ist zu befürchten, daß in unserem Land nicht nur die prognostizierten Hunderttausenden, sondern Millionen von Beschäftigten auf dem Altar der Globalisierung - sprich US-Vorherrschaft - geopfert werden. Autoindustrie, Handwerker, Dienstleister, Handel, Transport: Menschen wie du und ich stürzen ins Nichts, bleiben vor dem Aufschlag hängen am brüchigen Netz von Hartz IV, jahrelang, vielleicht ihr ganzes weiteres Leben. Ein deutsches Trauerspiel unter der Regie von Washington und Brüssel.
Damit die Menschen sich nicht wehren, dürfen es nicht zu viele schlechte Nachrichten sein. Außerdem haben wir ein Super-Wahljahr, da ist das System auf die ansonsten nur als Goldesel gefragten Bürger angewiesen. Grund zur Sorge für die Herrschenden?
Keine Bange, dafür ist die SPD zuständig. Olaf Scholzes Mannen haben die Lösung parat, wie die Zahl der Arbeitslosen drastisch gesenkt werden kann. Wenn es sein muß, bis auf null. Man reicht einfach diese armen, arbeitssuchenden Menschen an private Vermittler weiter. Durch diese »Vermittlung« wird aus einem Arbeitslosen ein »Vermittelter« - in der Statistik.
Der Wähler hat es in der Hand
Ist nicht schon das Grund genug, Olaf Scholz und die etablierten Parteien für solche Erfolge, die ja die »Begleitmusik« zu Hartz IV sind, nach Hause zu schicken, möglichst weit weg von der Regierungsbank? Sie haben dem deutschen Volk genug Schaden zugefügt. Das Maß ist voll.
In Zeiten der Not hilft nur eine nationale Politik, die die Sorgen des deutschen Volkes als zentrales Anliegen betrachtet. Wenigstens jedoch sollten die Großkoalitionäre nicht so weiter pfuschen dürfen wie bisher. Einer könnte das möglich machen: Der deutsche Wähler - acht Prozent der Stimmen bei der Bundestagswahl für die NPD würden unter jetzigen Bedingungen die Systemparteien daran hindern, weiter zu machen wie bisher - gegen das deutsche Volk.
Dafür braucht es aber neben der heißen Herzen auch der kühlen Köpfe und des klaren Verstandes. Nur dann kann 2009 auch das Jahr der Patrioten und somit trotz aller Krisen und Katastrophen eines der guten Nachrichten werden.
Dr. Kersten Radzimanowski
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Anmerkung:
Dr. Kersten Radzimanowski war langjähriges CDU-Mitglied und geschäftsführender Außenminister der letzten DDR-Regierung, bevor er letztes Jahr in die NPD eintrat. In einem Interview mit der Deutschen Stimme rechnet er mit der Kohl- und Merkel-Partei ab www.deutsche-stimme.de/ds/?p=333