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Schiffsfonds: Wenn die im Fondsprospekt veröffentlichte Ergebnisprognose nicht richtig ist.



Schiffsfonds: Wenn die im Fondsprospekt veröffentlichte Ergebnisprognose nicht richtig ist.
Bild Orginalgrösse. (Bildrechte: BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. )

Abstract: "Für eine Prognose, die mit erheblichen Risiken verbunden ist, ist von einem Prospektherausgeber grundsätzlich zu erwarten, dass er aus den Erfahrungen in der Vergangenheit vorsichtig kalkulierend auf die Zukunft schließt."



(News4Press.com) Anbieter verliert Prozess wegen Prognoserechnung.

Die Initiatoren von Schiffsbeteiligungen müssen sich immer wieder vor Gericht für ihre Fondsprospekte verantworten. Jetzt beschäftigte sich ein Oberlandesgericht (OLG) mit einer Prognose – und verurteilte am Ende den Initiator zu Schadensersatz, heißt es am 4. 6. 2018 bei FONDS professionell online.

Demnach setzte sich das OLG Oldenburg mit einer Wirtschaftlichkeitsprognose auseinander und kam zu einem bemerkenswerten Urteil:

Der Fondsinitiator Briese sei zur Schadensersatzzahlung verdonnert, weil die von ihm im Fondsprospekt dargestellte Prognoserechnung nicht richtig sei. Streitgegenstand ist laut FONDS professionell online der "Flottenfonds Wangerooge" der Reederei Briese Schiffahrt. Die klagende Anlegerin hat sich demnach im März 2007 mit 50.000 Euro beteiligt. Bei seiner Auflage war der Dachfonds in zwei Schiffe investiert, vier weitere Beteiligungen folgten später. Der Fonds hat bislang kumuliert nur 21,6 Prozent an die Investoren ausgeschüttet.

Die Anlegerin klagte 2015 gegen den Anbieter und Roelf Briese persönlich, weil die im Fondsprospekt veröffentlichte Ergebnisprognose nicht richtig sei: Der Initiator stellte auf Basis von zwei Zielbeteiligungen und der zu erwartetenden Reederei-Überschüsse für den Dachfonds eine Liquiditätsprognose auf. Dabei wurden die Schiffsbetriebskosten über den zehnjährigen Prognosezeitraum konstant, also ohne Steigerungen, angesetzt, heißt es bei FONDS professionell online weiter.

Das Gericht nahm die Prognose auseinander: "Eine Darstellung von über einen Zeitraum von zehn Jahren konstanten Betriebskosten ist ebenso wenig vertretbar wie die Annahme von steigenden Charterraten für eine entsprechende Zeitspanne", stellten die Richter fest. Und weiter: "Für eine Prognose, die mit erheblichen Risiken verbunden ist, ist von einem Prospektherausgeber grundsätzlich zu erwarten, dass er aus den Erfahrungen in der Vergangenheit vorsichtig kalkulierend auf die Zukunft schließt."

Es lasse sich weder in den Sensitivitätsanalysen noch in den Risikohinweisen ein eindeutiger Hinweis darauf finden, dass es für die gemachten Angaben zu den Nettoerlösen und Betriebskosten über einen Zeitraum von zehn Jahren keine gesicherte Grundlage gebe. Aus diesen Gründen wurden die Beklagten zur Zahlung von 39.200 Euro plus Zinsen verurteilt.

Bereits seit der Jahrtausendwende vertreten die hier berichtenden BSZ e.V. Anlegerschutzanwälte Tausende von Anlegern und Investoren im Marktsegment "Schiffsfonds".

Diese BSZ e.V. Anlegerschutzanwälte sind Spezialisten für Fälle von Falschberatung.

In einem kostenlosen Erstgespräch erläutern diese Anwälte den Fördermitgliedern der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Schiffsfonds gerne die Zusammenhänge ausführlich und verständlich. Vor allem die desaströsen Auswirkungen auf die Schiffsfonds.

Mehr zum Thema finden Sie auch auf unserer Seite "Schiffsfonds"

Den in Auszügen zitierten Artikel finden Sie HIER.
http://www.fondsprofessionell.de/news/produkte/headline/schiffsfonds-anbieter-verliert-prozess-wegen-prognoserechnung-143980

Bei der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Schiffsfonds haben sich durch die häufige Berichterstattung bereits eine sehr große Zahl betroffener Anleger gemeldet.

Die Interessengemeinschaft wird durch hochqualifizierte BSZ e.V. Anlegerschutzkanzleien betreut. Die Fachanwälte dieser Kanzleien verfügen in ihrem Fachgebiet über besondere theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen. „Wir können damit allen betroffenen Anlegern eine qualifizierte Beratung durch Fachanwälte anbieten“, sagt Roosen. Es werden Anleger aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Durch Kooperationen mit Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern sowie externen Beratungsunternehmen erreichen diese Kanzleien einen wichtigen Kompetenzvorsprung in der Prozess- und Verhandlungsstrategie.

• Anleger die sich nicht mit der eingetretenen Entwicklung ihrer Schiffsfonds abfinden möchten, können eine rechtliche Überprüfung ihrer Kapitalanlage und der sich daraus ergebenden Schadensersatzmöglichkeiten durch Beitritt zu der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Schiffsfonds vornehmen lasse.


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Für die Betroffenen notleidender Kapitalanlagen stellt sich häufig die Frage,
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