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Sarkozy soll heimlich polnische Werften retten
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Sarkozy soll heimlich polnische Werften retten

( www.polskaweb.eu ) Ist die Erhaltung der Werften von Danzig, Stettin und Gdingen doch noch möglich ? Die polnische Regierung schliesst dies zumindest nicht mehr aus nachdem Polen in Brüssel kurzfristig einen Aufschub der Entscheidung über die Rückzahlung von Milliarden Fördermitteln durchgesetzt hatte und damit auch die Insolvenz der Werften erst einmal etwas Aufschub gewährt wurde. Die polnische Regierung hat in diesem Zusammenhang um vertrauliche Gespräche mit der EU Kommission gebeten und in Vorbereitung dessen will Premier Tusk am Donnerstag im Pariser Élysée-Palast während eines Mittagessens den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy zu einer Zuarbeit zur Rettung der polnischen Schiffbau- Industrie einstimmen. Frankreich hat zur zeit den EU Ratsvorsitz. Tusk wird hierzu erstmals völlig neue Pläne zur Umstrukturierung dieser Industrieanlagen vorlegen, die nach seiner Meinung durchaus von der EU akzeptiert werden könnten. Diese sehen u.a. eine Reduzierung von EU Mitteln mit einer parallelen Erhöhung von privatem Kapital vor. Eine weitere Möglichkeit der Unterstützung sieht Warschau durch den Präsidenten der EU Kommission José Manuel Barroso, da dieser ja schon im kommenden Jahr wiedergewählt werden möchte.

Zumindest für den Augenblick scheint eine bedeutsame Änderung eingetreten zu sein, denn noch am Anfang der vergangenen Woche sah alles nach einem schnellen Bankrott der Werften aus, nachdem Finanzminister Aleksander Grad völlig deprimiert von einem Treffen mit EU Kommissarin Nelly Kroes aus Brüssel heimkehrte und berichtete dass er seitens von Frau Kroes einen guten Willen zur Rettung der Werften nicht erkennen konnte. Am gleichen Tage hatte der EU Ausschuss amtlich bekanntgebenen, dass in der Werften Tragödie nun schnell entschieden werden solle. Dass eine Entscheidung immer noch nicht gefällt wurde schreibt der politische Kabinettchef des polnischen Premiers Sławomir Nowak den Kopfständen der Regierung zu die mit allen diplomatischen Künsten und medialen Einwirkungen den Untergang der heimischen Schiffsbauindustrie zu verhindern sucht, ohne hierbei allerdings Einzelheiten zu nennen. Nach Informationen aus Warschau ist die derzeitige weltweite Bankenkrise und die hierbei beschlossenen gigantischen Unterstützungen von EU Mitgliedsstaaten auch ein Argument zur Hilfe für Polens konkursgefährdete Werften und man möchte deshalb Herrn Sarkozy aufklären, dass für Polen die heimische Industrie genauso wichtig ist wie z.B. für die Belgier die Rettung der Fortis Bank.

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