Sachantrag des NPD-KV Rhein-Sieg angenommen - NPD stellt eigenen Bundespräsidentenkandidaten (Rhein-Sieg-26.05.08)
Auf dem Bundesparteitag der NPD in Bamberg am letzten Wochenende wurde der Sachantrag des NPD-Kreisverbandes Rhein-Sieg zur Nominierung eines nationalen Bundespräsidentenkandidaten mit großer Mehrheit angenommen. Für den antragstellenden Kreisverband machte der Kreisvorsitzende Stephan Meise deutlich, dass es bei dieser Nominierung in erster Linie darum gehe, eine wirkliche personelle Alternative mit eigenständigem inhaltlichem Profil zu präsentieren. Die Aufstellung eines eigenen Kandidaten ist durch die Teilnahme von NPD- und DVU-Politikern an der Bundesversammlung möglich, die über die Wahl des Bundespräsidenten zu entscheiden hat.
Trotz einiger lobenswerter Äußerungen des amtierenden Bundespräsidenten Horst Köhler, der unlängst in ungewöhnlich scharfer Form die internationalen Finanzmärkte kritisiert hat, wäre aus Sicht des NPD-Kreisverbandes Rhein-Sieg ein volksverbundener Kandidat ohne IWF-Technokraten-Vergangenheit die bessere Wahl. Die von der SPD favorisierte Gesine Schwan, die inhaltlich bisher weitestgehend profillos geblieben ist, dürfte hier keine Alternative darstellen.
Vielmehr wäre nach Meinung der Antragsteller ein Bundespräsident, der sich etwas traut und nicht nur hin und wieder unbequeme Wahrheiten ausspricht, die beste Option. Dementsprechend wird die NPD in Kürze gemeinsam mit der DVU über einen geeigneten Kandidaten entscheiden, der für das nationale Spektrum ins Rennen gehen soll. Aufgrund der Zusammensetzung der Bundesversammlung, der neben Parteipolitikern auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ohne unmittelbare Parteizugehörigkeit angehören, kann zumindest nicht ausgeschlossen werden, dass ein national denkender Bundespräsidentenkandidat noch weitere Stimmen erhält und damit einen Achtungserfolg verbuchen kann.
NPD Rhein-Sieg
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