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RheinEnergie dreht an der Preisschraube
Bild Orginalgrösse. (Bildrechte: Bürgerbewegung pro NRW)

RheinEnergie dreht an der Preisschraube


RheinEnergie dreht an der Preisschraube

Die stadtnahe RheinEnergie AG hat seit Januar 2008 immer wieder drastisch ihre Preise erhöht, so zuletzt für Gas zum 1. Juli 2008 um satte 16,5 Prozent. Die nächste Preiserhöhung – angesetzt zwischen 10 und 15 Prozent – ist für den 1. Oktober angekündigt. Eine Ende ist nicht in Sicht.



Die Fraktion pro Köln führt im Stadtrat seit Jahren einen regelrechten Kleinkrieg gegen die Preis- und Ausgabenpolitik dieses kommunalen Versorgers. Immer wieder hat die Ratsmehrheit von CDU, SPD, FDP, Grünen und Linkspartei in diesem Zusammenhang pro-Köln-Initiativen niedergestimmt. Die Liste der abgelehnten Anträge ist lang:

1.) Bereits in der Ratssitzung am 3. November 2005 richtete pro Köln per Antrag an die RheinEnergie AG die Aufforderung, die Gründe für den Anstieg der Energiepreise offen zu legen. Die Mehrheitsfraktionen sahen dafür keinen Anlaß und lehnten den Antrag ab.

2.) In der Ratssitzung am 14. Februar 2006 beantragte pro Köln, der Rat möge den ehemaligen Rheinenergiechef Helmut Haumann dazu auffordern, auf seinen umstrittenen, für die Kunden der RheinEnergie extrem kostspieligen Beratervertrag zu verzichten. Abgelehnt.

3.) Am 4. April 2006 forderte pro Köln die Abwahl des CDU-Granden Prof. Dr. Rolf Bietmann als Vorsitzender des Aufsichtsrates der RheinEnergie AG. Auch dafür fand sich im Rat keine Mehrheit.

4.) In der Ratssitzung am 28. September 2006 lehnten die Mehrheitsfraktionen einen Dringlichkeitsantrag der Fraktion pro Köln gegen die geplante Erhöhung der Sitzungsgelder für die Aufsichtsratsmitglieder der RheinEnergie AG ab.

5.) Am 14. Dezember 2006 brachte pro Köln einen weiteren Antrag gegen höhere Sitzungsgelder für die RheinEnergie-Aufsichtsräte in den Rat ein. Der wurde selbstverständlich ebenfalls abgelehnt. Die Energieverbraucher werden schamlos zur Kasse gebeten.

Trotzdem behaupten einige Kölner Kommunalpolitiker, der Rat sei nicht mit schuld an den ständigen Preiserhöhungen der RheinEnergie AG. Richtig mag sein, daß ein Teil davon durch die weltweit gestiegenen Einkaufspreise der Energieversorger unvermeidbar geworden ist. Aber es gab Einsparpotentiale, und die wurden nicht genutzt. Pro Köln hat mit den genannten fünf Ratsanträgen jeweils ganz konkrete, ohne weiteres umsetzbare Vorschläge im Interesse der Energieverbraucher gemacht. Gescheitert ist deren Umsetzung an der Ignoranz der Altparteien im Rathaus.

Die Fraktion pro Köln bleibt bei diesem Thema am Ball und setzt sich nach der Sommerpause erneut in kritischen Anträgen mit der Preispolitik und den hohen Bezügen für RheinEnergie-Vorstände aus der politischen Klasse auseinander. Wir werden den Energie-Preistreibern – wie gehabt - auch in den kommenden Monate keine Ruhe gönnen!


Bürgerbewegung pro NRW
Markus Beisicht
Gartenstraße 3
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Tel:02 21 - 421 05 44
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