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Reglementierungswut und CE- Gläubigkeit vernichtet historisches Handwerk. Nein zu EN 1090.


Handwerkskultur in Gefahr. Nein zu EN 1090 und Bürokratie. Verteuerung und kulturelle Verarmung durch Normierung und serielle Produktion. Das "Aus" für Altes Handwerk.
Der Glaube an die CE- geprüfte Sicherheit. CE- Siegel, Zert und Betriebshandbuch ersetzt Fachkompetenz und den Meister, negiert Reklamationsansprüche des Verbrauchers. Mehr Qualität ???


Reglementierungswut und CE- Gläubigkeit vernichtet historisches Handwerk. Nein zu EN 1090.

(News4Press.com) Nun ist es soweit: Die DIN EN 1090 ist mit Datum 1.6.2014 mit Ende der Übergangsfristen voll Rechtskräftig.
Damit führt die Verwaltungsbürokratie einen neuen Schlag gegen traditionelle kleine Handwerksbetriebe, forziert die kulturelle Verarmung zugunsten normierter Einheitsindustrieprodukte wie schon zuvor in vielen anderen Produktionsbereichen, Stichwort regionale Lebensmittelerzeugung, Auflagen Metzgereien, Hausschlachtungsverbot, Schließung alter Destilierfabriken und mehr.
Weniger als 5 % aller Kunstschmiede und Kunstschlosser haben die DIN bisher umgesetzt.
Historische Treppengeländer, welche mit Meister und Schweißerschein bisher bis 3 Meter Spannweiten gemäß der sogenannten "Hoftorschlösserle" Lösung frei herzustellen waren, unterliegen nun der Zertifizierungspflicht bei 50 000.- Euro Strafandrohung. Die erste DIN welche nicht als technische Empfehlung sondern als Gesetz mit Strafrechtlichem Charakter verabschiedet wurde.
Komplett negiert und ignoriert wurde dabei die Ausnahme der EU- Verordnung nach Artikel 5, weiche für Einzelbaugruppen und Sonderlösungen gefertigt in historischer Handwerkstechnik keine Zertausstellung und CE- Kennzeichnungspflicht vorsieht.
Der kleine Handwerksbetrieb welcher individuell und regional Privatkunden bedient, leistet ohne Zert schon 30 % seiner Arbeitszeit für Verwaltung, Behördenanfragen, Versicherungsauskünfte und mehr.
Mit Umsetzung der Auflagen dürfte der Handwerker zu 90 % ans Büro gefesselt werden, ganz zu schweigen von den erstmaligen und laufenden Kosten der Zertifizierung.
Wir leisten zivilen Ungehorsam, berufen uns auf die Ausnahme nach Artikel 5 !
Die wenigen noch existierenden echten Kunstschmiede sind keine  Gefahr für die öffentliche Sicherheit.
Unfälle an historisch und schwer gearbeiteten Geländern welche auf mangelhafte Ausführung zurückzuführen wären, wurden in den letzten 500 Jahren keine bekannt.
Wir unterstellen industriell ausgelegten großen Metallbaubetrieben welche dem fachlich unversierten Kunden serielle Billigplagiate als Schmiedearbeit anbieten, mit der CE- Kennung und Zertifizierung die Möglichkeit der Gewinnmaximierung zu Lasten der Qualität und Abwendung von Reklamationsmöglichkeiten zu Lasten des Verbrauchers für sich zu nutzen.
Die Zertifizierung, angedacht zur Europaweiten "Harmonisierung", also Qualitätsstandards zu vereinheitlichen wird nur in Deutschland, Österreich und Holland umgestzt.
Somit bewirkt diese das Gegenteil bei entsprechender Wettbewerbsverzerrung und Benachteiligung der betroffenen Kleinbetriebe.
Mehr dazu mit Kommentarmöglichkeit auf: Word-Press
In unseren musealen Räumen südlich Nürnberg bieten wir: Kunstschmiedearbeiten für Haus, Bau und Garten. Treppengeländer, Tore, Möbel, Gartenbänke, Lampen, Kunst und Skulpturen.
Als kleiner traditionell arbeitender Handwerksbetrieb bieten wir dem Kunden ausgefallene Einzelstücke in individueller und schmiedetechnisch hochwertiger Ausführung. Ob Sie eine historische Backofentüre, Feuerroste, Türbeschläge oder einen ausgefallenen Gartengrill benötigen- wir fertigen das für Sie.
http://www.alte-hammerschmiede.de




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