Am Dienstag wurde in Krakau ein Busfahrer festgenommen der mit 1,6 Promille einen Bus voll mit Kindern ebenfalls nach Bulgarien steuern wollte. Eltern hatten die Polizei gerufen.
( www.polskaweb.eu ) Nachdem erst in der vergangenen Woche in Serbien ein polnischer Reisebus schwer verunglückte und 6 menschen in den Tod riss, unter ihnen auch Kinder, hat es heute einen polnischen Bus in Rumänien erwischt. Doch anders als in vorhergehenden Unglücken war dieses Mal nicht der polnische Busfahrer Schuld an der Tragödie sondern ein Anhänger eines LKW aus Bulgarien, der sich von seiner Zugmaschine bei hoher Geschwindigkeit gelöst hatte und den nachfolgenden Bus aufprallen liess, wobei dreizehn Personen, hiervon 10 Kinder verletzt wurden, meldet die rumänische Nachrichten- Agentur Mediafax.
Der Unfall ereignete sich in der Nähe der rumänischen Stadt Sibiu. Im Reisebus waren 46 Passagiere, hiervon 41 unter 16 Jahre alt die auf dem Wege zum Goldstrand in Bulgarien waren. Die rumänische Polizei bezeichnet es als ein Wunder dass keiner der polnischen Businsassen getötet wurde. Der Bus sei vorne total zerstört, doch selbst der Fahrer habe nur Schnittwunden an den Händen und im Gesicht davongetragen. Die Serie von tragischen Zwischenfällen polnischer Busse ist weltweit einzigartig. Am vergangenen Montag sind auch in Ägypten 26 Polen mit dem Schrecken davongekommen, als ihr Bus plötzlich in Flammen aufging. Am Dienstag wurde in Krakau ein Busfahrer festgenommen der mit 1,6 Promille einen Bus voll mit Kindern ebenfalls nach Bulgarien steuern wollte.
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