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Patrik Brinkmann: Ich möchte unsere Kinder schützen

Patrik Brinkmann im Gespräch mit dvu.de über die angestrebte Verfassungsklage seiner Partei gegen die Gleichstellung von homosexuellen Lebenspartnerschaften und die Gründe für seine Unterstützung der Klage.

dvu.de: Herr Brinkmann, Sie haben sich dazu entschlossen, die DVU finanziell bei Ihrer Klage beim Verfassungsgericht gegen die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften zu unterstützen. Was war Ihr Beweggrund?

Patrik Brinkmann: Ich muss vorwegschicken, dass ich mich politisch sehr früh in Schweden engagiert habe. Ich komme aus einem nationalen Elternhaus und auch aus einem christlich geprägten Elternhaus. Daraus ergibt sich, dass ich dem Anything-Goes des Liberalismus stets skeptisch gegenüber eingestellt war. Und das ist auch hier so. Religiös ist Homosexualität als Norm nicht zu akzeptieren und biologisch ist sie auch Wahnsinn. Wenn man jetzt homosexuellen Paaren die Möglichkeit gibt, Kinder zu adoptieren oder in Lebenspartnerschaften aufzuziehen, dann stellt das eine natürliche Ordnung des Abendlandes auf den Kopf, die ich stets verteidigen wollte.

dvu.de: Deshalb auch Ihre Beteiligung an einer spektakulären Demonstrationen in Schweden im Jahre 2001 in Storkyrkan?

Patrik Brinkmann: Das stimmt, ich war damals beteiligt an einer wichtigen moralischen Willenskundgebung vor dieser Kirche. Es ging der Menge darum, dem Druck der Schwulen-Lobby zu trotzen, die die politische Klasse jedes Jahr ein Stückchen mehr unter Druck setzt. Die jährlich stattfindenden Schwulenparaden in aller Welt, das war damals der Anlass, werden immer unerträglicher. Wir wollten klar und deutlich Nein sagen zu dieser Entwicklung.

dvu.de: Also gilt ein Hauptteil der Kritik vor allem auch der Politik?

Patrik Brinkmann: Natürlich. Die Politik ist verantwortlich. Die Schwulen für ihren Defekt nicht – höchstens dann, wenn sie diesen Defekt politisch zur Norm zwingen wollen. Die Politik müsste dafür sorgen, dass Homosexualität nicht als etwas Normales angesehen wird. Vielmehr müssen diejenigen Therapieeinrichtungen gefördert werden, die den Homosexuellen die Eingliederung in ein normales Leben ermöglichen. Es geht hier nicht darum die Menschen zu diskriminieren, aber sie dürfen auch keine Sonderrechte genießen. Wenn jemand krank ist und ich ihm seine Krankheit diagnostiziere, diskriminiere ich ihn ja auch nicht.

dvu.de: Aber die Befürworter argumentieren, es sei egal, wo die Kinder aufwüchsen…

Patrik Brinkmann: Lassen Sie mich bitte eines sagen. Der zentrale Punkt in einer Kultur sind nach meiner Auffassung die Familien. Ohne Familien kein Volk, keine Kultur, keine Nation. Nationale, rechte Politik muss deshalb in erster Linie Familienpolitik sein. Ich habe sechs Kinder und das bedeutet: Ich möchte das leben, was ich politisch sage. Es wäre immer gut, wenn Politiker das vorleben würden, was sie sagen.

Wir haben aber eine Politik, die kinder-und familienfeindlich ist. Denken Sie nur einmal an die erlaubte Tötung von Kindern im Mutterleib. Es ist doch pervers, dass der gefährlichste Ort für ein Kind im Bauch seiner Mutter ist, statistisch. Da ist Neukölln nichts dagegen. Also, erstmal brauchen wir Lebensschutz.

Dann ist es natürlich überhaupt nicht egal, wo Kinder aufwachsen. Ich möchte mich gern mal mit einem siebzehn Jahre alten Jungen unterhalten, wie der es bei seinem lesbischen Erzieherpaar findet. Es ist doch eine total perverse Situation, wenn man sich vorstellt, dass homosexuelle Paare quasi ein Kind bestellen und austragen lassen.

Kinder brauchen Vater und Mutter. Das steht für mich aus anthropologischen wie aus religiösen Gründen fest. Wir brauchen endlich wieder Politiker, die solche Wahrheiten aussprechen. Heute werden homosexuelle Lebenspartnerschaften gleichgestellt morgen werden Transsexuelle und Sodomie gleichgestellt. Europa ist ein Narrenhaus und die Narren sitzen an der Regierung.

dvu.de: Warum unterstützen Sie die DVU in diesem Rechtskampf?

Patrik Brinkmann: Ich denke, es ist wichtig, Politik auch so zu begreifen. Wir müssen die Leute an der Regierung erinnern, was im Gesetz steht. Das ist Aufgabe von Opposition. Und nach meinem Verständnis und dem juristischen Rat, den ich mir hier eingeholt habe, schützt das Grundgesetz in Deutschland zurecht die Familien.

Die CSU hat die Familien im Stich gelassen, die Kinder und hat das Grundgesetz und die Werte des Abendlandes verraten. Die DVU, da bin ich mir sehr sicher wird als Neue Rechte ihren Weg machen. Wir brauchen eine Partei, die eine neue, wiederbelebte Demokratie schafft. Dieser Prozess soll den Kindern helfen, die niemals unter solch widrigen Bedingungen aufwachsen dürfen. Unsere Kinder brauchen Schutz. Ich möchte unsere Kinder schützen. Und diesen Schutz soll die DVU durch die Klage erzwingen.

Wir danken für das Gespräch!

www.dvu.de
Deutsche Volksunion (DVU)
Postfach 60 04 64
81204  München 
Tel: (089) 89 60 85 68  
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