NPD: Na endlich - Bochumer Polizeipräsident Wenner offenbar kurz vor Rauswurf
Bochum- Der SPD-nahe Bochumer Polizeipräsident Thomas Wenner steht laut Medienberichten offenbar kurz davor, durch das Landeskabinett in den einstweiligen Ruhestand versetzt zu werden. Nach 16 Dienstjahren zieht man in Düsseldorf wohl nun endlich die Reißleine und versucht die Bochumer Polizeibehörde zu reformieren.
Die NPD in Bochum und Wattenscheid begrüßt die, noch nicht offizielle, Entscheidung der Landesregierung, obwohl diese ausschließlich parteipolitisch motiviert sein dürfte. So sind sich Wenner und der NRW-Innenminister Ingo Wolff (FDP) wohl schon längere Zeit nicht mehr allzu grün. Hintergrund soll eine angebliche Schützenhilfe Wenners für die SPD-Fraktion sein, die mit einer Großen Anfrage zum Thema "Organisierte Kriminalität in NRW" anscheinend plant, die schwarz-gelbe Landesregierung unter Druck zu setzen.
Wie dem auch sei - Thomas Wenner fiel in oppositionellen Kreisen vor allem dadurch auf, daß er gezielt gegen den nationalen Widerstand agierte und oftmals seine politische Neutralität vermissen lies. Erinnern möchten wir in diesem Zusammenhang z.B. an den berechtigten Protest der nationalen Opposition gegen den durch Steuergelder finanzierten Synagogenneubau in Bochum im Jahre 2004, wo Wenner zwei Demonstrationen der NPD mit rechtlich höchst fragwürdigen Gründen verbieten lies und erst das Bundesverfassungsgericht wieder für Recht und Gesetz sorgen mußte. Ebenfalls hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen nicht nur einmal Aktionen der Bochumer Polizeibehörde für rechtswidrig erklärt.
Der NPD-Stadtverordnete von Bochum, Claus Cremer, sagte zu den aktuellen Pressemeldungen: "Erfreulich, wenn Herr Wenner nach 16 Jahren endlich das Feld räumen muß. Hoffen wir mal, daß der nächste Polizeipräsident seine politische Neutralität ernst nimmt und seine ganze Kraft einzig und allein der Kriminalitätsbekämpfung widmet."