NPD: Bildungsoffensive statt Zuwanderung von ausländischen Fachkräften
NRW- Die deutsche Wirtschaft leidet schon seit Jahren unter einem Fachkräftemangel, weshalb die Bundesregierung beschlossen hat, mit gezielten Maßnahmen hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland anzulocken.
In einem aktuellen WAZ-Interview bezeichnete Prof. Ludger Pries, „Migrations“forscher an der Ruhr-Universität Bochum, die Maßnahmen als „nicht ausreichend“. Er kritisierte, daß kein Politiker Deutschland als „Einwanderungsland“ ansehen würde und die Aufklärung der Bevölkerung über die Vorteile der „Migration“ in Deutschland vernachlässigt wurde. Die Gesellschaft würde viele Vorbehalte gegen „Migranten“ haben, was durch viel Aufklärungsarbeit, gerade durch die Medien, geändert werden sollte.
In diesem Zusammenhang stellt sich die NPD-NRW die Frage, ob Prof. Ludger Pries die Massenzuwanderung dermaßen zu Kopf gestiegen ist, daß er nicht einmal mehr realistisch zu denken vermag. Alle etablierten Parteien betreiben seit Jahrzehnten eine Zuwanderungspolitik, die Deutschland in eine soziale und demographische Krise geführt hat. Diese Parteien bezeichnen allesamt die Bundesrepublik als ein Einwanderungsland. Es gibt kein anderes Land auf der Welt, in dem es Ausländern so einfach gemacht wird wie hier. Manche sprechen in Bezug auf die BRD auch von einem Schlaraffenland für Fremde.
„Es ist richtig, daß Deutschland unter einem Mangel an Fachkräften leidet. Dieses Problem wird aber nicht gelöst, indem wir wieder Millionen Fremder ins Land locken. Wir Nationaldemokraten setzen uns für die Förderung deutscher Jugendlicher ein, die selber zu Fachkräften ausgebildet werden müssen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine umfassende Bildungsoffensive von Nöten, die schon in den Grundschulen anfängt. Weitere Ausländer brauchen wir in Deutschland wirklich nicht!“, so der Landesvorsitzende der NPD-NRW, Claus Cremer.