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NPD-Abgeordneter Jürgen Gansel wurde in Leipzig zweimal attackiert
Bild Orginalgrösse. (Bildrechte: Nationaldemokraten Sachsen)



NPD-Abgeordneter Jürgen Gansel wurde in Leipzig zweimal attackiert

"Freie Presse" macht aus Angriffsopfer den Täter



Ein Kurzartikel in der Montagsausgabe der in Chemnitz erscheinenden „Freie Presse“ markiert einen weiteren journalistischen Tiefpunkt im Umgang mit der NPD. Laut „Freier Presse“ soll der NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel in Leipzig Pfefferspray gegen einen „befreundeten Kameraden“ eingesetzt haben, so daß dieser anschließend im Krankenhaus habe behandelt werden müssen.

Der Artikel ist geradezu ein Paradebeispiel für die Verquickung von Unterstellungen, Verdrehungen und faustdicken Lügen, die an die Stelle seriöser Berichterstattung getreten ist. Dabei versteht es sich fast von selbst, daß von Gansel nicht einmal eine kurze Stellungnahme eingeholt wurde.

Jürgen Gansel äußerte dazu:

„Fakt ist, daß ich am frühen Sonntagmorgen in Leipzig zweimal unprovoziert angegriffen wurde: das erste Mal von dem Ex-Freund einer Bekannten, der weder mein Freund noch ein politischer Kamerad ist. Dieser beschimpfte mich nach einer Diskussion vielmehr als ‚NPD-Schwein’ und attackierte mich vor mehreren Augenzeugen. Nach der ‚Entlarvung’ meiner Person als NPD-Mann griff mich etwas später unter der Parole ‚NPD-Sau’ ein hinzugekommener Linker an. Dieser warf mich zu Boden und fügte mir eine drei Zentimeter große Platzwunde an der linken Augenbraue sowie Schürfwunden an Hand und Knie zu, die im Universitätsklinikum ambulant behandelt wurde. Nicht der Ex-Freund meiner Bekannten mußte im Krankenhaus behandelt werden, sondern ich. Das verschweigt die ‚Freie Presse’ aber ganz bewußt und macht damit aus dem Angriffsopfer den Täter. Vielleicht darf man aber daran erinnern, daß es ein Recht auf Notwehr gibt, das auch für einen NPD-Abgeordneten gilt. Eine Seltsamkeit am Rande ist, daß sich der Artikelverfasser in seiner verqueren Darstellung auf das sächsische Innenministerium beruft. Wie kann es sein, daß das Innenministerium an einem Sonntag binnen weniger Stunden zu den Angriffen auf meine Person falsche Auskünfte gibt? Dieses Verhalten des Innenministeriums steht in einem auffälligen Kontrast zur Behandlung des Falles des früheren CDU-Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Thomas Pietzsch, der Ende April 2008 einen rechtskräftigen Strafbefehl wegen des Besitzes kinderpornographischer Schriften akzeptierte und darüber ernsthaft eine Schweigevereinbarung mit der Staatsanwaltschaft Zwickau getroffen hatte.

Das Verhalten des Innenministeriums zeigt deutlich, daß offensichtlich nur eine neue Sau gegen die NPD durch die Presselandschaft getrieben werden soll.“

Arne Schimmer, Pressesprecher


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