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Musterklägerverfahren in Sachen "Conti Beteiligungsfonds IX"



Musterklägerverfahren in Sachen "Conti Beteiligungsfonds IX"
Bild Orginalgrösse. (Bildrechte: BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. )

Abstract: Immer mehr geschädigte Anleger nutzen diese Chance zur Teilnahme an einem KapMuG-Verfahren!



(News4Press.com) Was Sie als Anleger vom KapMuG-Verfahren wissen sollten, erläutert Ihnen der hier berichtende BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Am 28. 5. 2018 hat das Oberlandesgericht (OLG) München in Sachen „Conti Beteiligungsfonds IX“ einen von dieser Kanzlei vertretenen Musterkläger bestimmt. Das bedeutet für betroffene Anleger, das Verfahren startet.

Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten für alle Anleger, die noch keine Klage eingereicht haben.

Entweder Sie reichen nun eine eigene Klage ein und werden dadurch zum sogenannten Beigeladenen des Verfahrens oder Sie melden innerhalb einer Frist von sechs Monaten ab Bekanntgabe des Musterklägers Ihre Ansprüche gemäß § 10 Abs.2 KapMuG an – Sie werden damit also zum Anmelder. Die Anmeldung muss spätestens bis Mitte Dezember 2018 erfolgen. Wobei Sie in jedem Fall die Verjährungsfrist beachten müssen: Taggenau zehn Jahre nach Zeichnung verjähren Ihre Ansprüche gegen die Prospektverantwortlichen. Als Anmelder müssen Sie sich durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen.

Für die Anmeldung fällt eine 0,8 fache Verfahrensgebühr an und außerdem eine 0,5 fache Gerichtsgebühr. Maßgeblich für die Berechnung ist dabei der Streitwert. Der setzt sich in der Regel aus der Zeichnungssumme und dem Agio zusammen.

Vor- und Nachteile eines Kapitalanleger-Musterverfahrens (KapMuG)

Als Beigeladener eines KapMuG-Verfahrens kann man eigene Anträge stellen und profitiert so unmittelbar vom Verfahren. Wenn ein Vergleich geschlossen wird, gilt dieser bei entsprechendem Quorum für alle Beigeladenen.

Nachteilig bei einer eigenen Klage sind die – zunächst - höheren Kosten. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass Anmelder zwar geringere Kosten für die reine Anmeldung haben, sie aber nach Abschluss des Verfahrens auch eine eigene Klage einreichen müssen, falls der Gegner bei positivem Ausgang des KapMuG-Verfahren nicht freiwillig zahlt.

Das Kostenargument ist also tatsächlich wenig stichhaltig.

Der Vorteil einer Anmeldung liegt daher bei der Hemmung der Verjährung und den zunächst niedrigeren Kosten.

Die Empfehlung der Rechtsanwälte lautet deshalb:

Wer unmittelbar vom Verfahren profitieren will, sollte jetzt eine eigene Klage einreichen. Dafür bieten wir eine kostengünstige Streitgenossenschaft an. Die Kosten betragen so lediglich etwa zehn Prozent der Zeichnungssumme zuzüglich Agio.

Bei dieser „Sammelklage“ berechnen die Anwälte bei einem Streitwert von 10.500,- Euro lediglich 840,- Euro inkl. 19 % Mehrwertsteuer und Gerichtskosten.

Wer dennoch abwarten und jetzt wenig investieren will, meldet nur an. Die Kosten betragen dann bei einer angenommenen Zeichnungssumme von 10.000,- Euro insgesamt knapp 490,- Euro zzgl. 19 % MwSt. und rund 300,- Euro Gerichtskosten. Für die anschließende Klage würden dann die normalen Kosten anfallen.

Diese BSZ e.V. Anlegerschutzkanzlei hat in zahlreichen Fällen „KapMuG“-Anträge bei Schiffs-, Lebensversicherungs- und Immobilienfonds gestellt oder bereitet diese vor.

Wie KapMuG-Verfahren genau ablaufen, erläutern die BSZ e.V. Anlegerschutzanwälte Ihnen gerne im persönlichen Gespräch.

Immer mehr geschädigte Anleger nutzen diese Chance zur Teilnahme an einem KapMuG-Verfahren!

Der Vorteil liegt auf der Hand. Das Kostenrisiko ist wesentlich geringer, als wenn jeder selbständig seine eigene Forderung einklagt und eine Vielzahl von Anwälten beschäftigt werden müssen. Die Beauftragung einer einzigen Kanzlei von einer Vielzahl von Klägern hat auch den Vorteil, dass viel mehr Informationen gesammelt und Aspekte berücksichtigt werden können, welche dem jeweils einzelnen möglicherweise überhaupt nicht zur Verfügung stehen. Die beauftragte Anwaltskanzlei ist dann viel besser in der Lage, aus der Fülle von Informationen diejenigen herauszuziehen, welche entscheidungsrelevant sind.

Nutzen Sie diese Chance und melden Sie sich zu der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Kapitalanlegermusterverfahren (KapMuG) an - auch zur Vorbereitung auf das erste kostenfreie Beratungsgespräch.

Ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft Kapitalanlegermusterverfahren (KapMuG) kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

Direkter Link zum Kontaktformular:

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.
Groß-Zimmerner-Str. 36a
64807 Dieburg
Telefon: 06071-9816810
Telefax: 06071-9816829
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Internet: http://www.fachanwalt-hotline.eu
hh

Rechtshinweis
Der BSZ® e.V. sorgt mit der Veröffentlichung und Verbreitung aktueller Anlegerschutz Nachrichten seit 1998 für aktiven Anlegerschutz. Der BSZ e.V. sammelt und veröffentlicht entsprechende Informationen die über das Internet jedermann kostenlos zur Verfügung stehen. Rechtsberatung wird vom BSZ e.V. nicht durchgeführt. Fördermitglieder des BSZ e.V. können eine erste rechtliche Einschätzung kostenlos durch BSZ e.V. Vertragsanwälte vornehmen lassen.

Für Unternehmen die in unseren Berichten erwähnt werden und glauben, dass ein geschilderter Sachverhalt unrichtig sei, veröffentlichen wir gerne eine entsprechende Gegendarstellung. Damit wird gezeigt, dass hier aktiver Anlegerschutz betrieben wird.

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Für die Betroffenen notleidender Kapitalanlagen stellt sich häufig die Frage,
wie sie sich verhalten sollen, wenn die Anlage Probleme aufwirft oder gar vor
dem Totalverlust steht. An wen sollen sie sich wenden? Sollen sie dem schlechten
noch gutes Geld hinterher werfen? In dieser Situation sprechen wichtige
Argumente für den Beitritt zu einer BSZ® Interessengemeinschaft.

Es hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die Sachverhalte im
Zusammenhang mit notleidenden Kapitalanlagen immer komplexer und komplizierter
werden. Für die Entscheidung über das konkrete Vorgehen ist es deshalb
hilfreich, möglichst viele belegbare Informationen beispielsweise über interne
Vorgänge bei der Anlagegesellschaft, über mögliche Verfehlungen der
Verantwortlichen oder über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit etwaiger
Anspruchsgegner zu haben. Gerade wenn viele Anleger sich zu einer Gemeinschaft
zusammenschließen, lassen sich aus diesem Kreis heraus zahlreiche nützliche
Informationen sammeln. Die BSZ® Interessengemeinschaft ist hierfür Anlaufstelle
und Forum.

Mit der Informationsbeschaffung allein ist es aber noch nicht getan. Für eine
fachkundige Betreuung muss jeder einzelne Fall juristisch bewertet werden. Dies
besorgen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierte Rechtsanwälte.

Der BSZ® e.V. arbeitet mit Kanzleien zusammen, die in diesem Bereich nach
Meinung von Marktbeobachtern zu den Besten in Deutschland gehören.

Die Anwälte haben langjährige Erfahrungen in allen Bereichen des
Kapitalanlagerechts sie haben ihre Fähigkeiten außerdem durch eine Vielzahl von
ober- oder gar höchstrichterlichen Urteilen und durch hunderte von Vergleichen
für ihre Mandanten unter Beweis gestellt. Der BSZ® e.V. vermittelt den Kontakt
zu denjenigen Anwälten, die die betreffende Interessengemeinschaft betreuen.
Der BSZ® e.V. arbeitet nicht mit Personen oder Unternehmen zusammen, die
Kapitalanlagen entwickeln, initiieren oder vermitteln. Deshalb ist die Betreuung
im Rahmen der Interessengemeinschaften umfassend und nicht in irgendeiner Weise
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Der Vorstand des BSZ® e.V. ist unabhängig und nicht weisungsgebunden. Deshalb
ist er frei in der Entscheidung, welcher Anwalt oder welche Kanzlei eine
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