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Michael Jakubiak – ein Jahr nach dem Interview


Michael Jakubiak ist einer der beiden Geschäftsführer der FAK e.V. in Essen. Er sieht sich in seinem Weg bestätigt und dem, was er im Interview vor rund einem Jahr gesagt hat. Und: Er bleibt kritisch, ist weiter rastlos, will die Dinge vorantreiben.


Michael Jakubiak – ein Jahr nach dem Interview

(News4Press.com)
Im Dezember 2017 ist voraussichtlich das „Lebens-und Erlebenshaus“ in der Altendorfer Straße in Essen bezugsfertig. Dann kann ein in die Jahre gekommenes Haus der FAK e.V. leergezogen werden. Für zwei Wohngruppen stehen im neuen Gebäude insgesamt 24 Apartments bereit. Gemeinschaftsräume und Küche für jeweils eine Gruppe sind ebenfalls vorhanden. „Wir hätten natürlich gern noch zusätzliche Plätze. Aber wir müssen das andere Haus erst einmal freiziehen. Es ist 23 Jahre alt. Die Bewohner, die jetzt dort leben, werden in dem neuen Haus untergebracht. Und die freuen sich natürlich auf die neuen und verbesserten Wohnbedingungen. Damit sind allerdings 20 der neuen Plätze bereits wieder belegt“, sagt M. Jakubiak. Er hat das Projekt wesentlich mitinitiiert und auf den Weg gebracht. „Lebens- und Erlebenshaus“, das ist nicht nur eine Marketing-Idee von Michael Jakubiak, sondern der Name sagt auch, wofür die Freie Alten-und Krankenpflege steht. Im Interview hat er es auf den Punkt gebracht: „Unsere Bewohner kommen hier nicht her, um zu sterben oder verwahrt zu werden. Vielmehr: Sie kommen, um zu leben und für die Stärkung ihrer Lebensqualität Hilfe und Unterstützung von unserer Seite zu erfahren.“
Mehr im Interview: http://uwemuellererzaehlt.de/2017/06/21/michael-jakubiak-im-interview/.

Sich mit sozialen Ideen schmücken ist das eine, sie auch umsetzen noch etwas ganz Anderes
Die Idee vom Betreuten Wohnen geht weit zurück - bis in die 70 er Jahre. Das Revolutionäre daran war damals, dass die alternativen Wohnmodelle alten Denkmustern entgegenstand, die neue Konzeption sich erst einmal Bahn brechen musste. Wenn heute so manche Inhaber begeistert für das betreute Wohnen eintreten, so können sie das in der Überzeugung tun, dass es inzwischen eine Menge an Erfahrungen auf diesem Gebiet gibt, der Gesetzgeber mit Fördergeldern diese Vorhaben unterstützt, die Menschen insgesamt dafür offener sind. „Heute können wir gar nicht so schnell bauen, wie wir neue Plätze brauchen und auch schaffen wollen. Doch damals war das etwas völlig Neues. Wir stießen geradezu auf Mauern im Denken und auf so manchen Unwillen, uns überhaupt Gehör zu schenken“, erinnert sich M. Jakubiak zurück. Neue Wege gehen, Hindernisse beseitigen, Niederlagen einstecken und trotzdem an dem Gedanken festhalten, das braucht Mut und Durchhaltevermögen. Und das Team um Michael Jakubiak zeichnet vor allem das aus. M. Jakubiak blickt weiter voraus: „Es ist bereits ein neues Objekt geplant. Baubeginn wird im Sommer 2017 sein. Die Bauzeit beträgt 12 Monate. Dort werden weitere zwei betreute Wohngemeinschaften mit jeweils 12 Bewohnern Platz finden“, sagt er. Außerdem ist eine Tagespflege vorgesehen. Die GEWOBAU Essen EG ist der Partner an der Seite der FAK e.V., der das aktuelle Bauvorhaben umsetzt. Ein Partner, auf den Michael Jakubiak setzt. „Wir brauchen nicht nur jemanden, der einfach so eine bauliche Maßnahme durchzieht. Wir wollen jemanden an unserer Seite, der so denkt wie wir. Und das heißt wiederum, die Wohn- und Lebensqualität unserer Bewohner fest im Blick zu haben. Deshalb ist die GEWOBAU das richtige Bauunternehmen an unserer Seite.“

Pflege und Betreuung kommen voran, wenn Menschen mit kritischem Blick dafür sorgen
Michael Jakubiak mag keine Lobeshymnen, schon gar keine auf seine Person. Dabei verkörpert er das, was man durchaus als soziales Gewissen bezeichnen kann. Gestartet als Verlagskaufmann über eine Ausbildung zum Altenpfleger bis hin zum heutigen Geschäftsführer in der FAK e.V. – alle Etappen haben ihm geholfen, seinen Weg zu finden, die richtigen Ideen zu haben und vor allem auch Freunde und Mitstreiter, die das alles mitgetragen haben und heute immer noch mittragen. M. Jakubiak wollte etwas Neues schaffen; das nicht dem entsprach, was er in seiner Tätigkeit zum Beispiel in Pflegeheimen gesehen und erlebt hat, und was dem entgegengesetzt war, was er in seiner Altenpflegeschule gelernt hatte. Er wollte Menschen in den Wohngemeinschaften ein Gefühl von Familie und häuslicher Atmosphäre geben, verknüpft mit professioneller Pflege und Betreuung. Was die neuen Herausforderungen anbetrifft, so bleibt M. Jakubiak aufgeschlossen, aber auch kritisch: "Der Einsatzwille und das Engagement unserer Mitarbeiter ist enorm hoch. Ohne diesen Einsatzwillen - übrigens: nicht nur bei uns, sondern generell im Altenpflegebereich - stünde es schlecht um die Versorgung und Betreuung derer, die unsere Hilfe so dringend benötigen." Michael Jakubiak nennt aber auch die Kehrseite des andauernden Belastungsdrucks, physisch und psychisch: "Das führt zu hohen Krankheitsständen und sogar zur sogenannten Berufsflucht. Wir müssen Möglichkeiten finden, diesen aktuellen Zustand zu verändern."
Probleme nicht verdecken, trotzdem daran nicht verzweifeln, weiter nach Lösungen suchen - das fällt auf, am Team der FAK e.V.

Kontakt:
Freie Alten- und Krankenpflege
FAK e.V.
Essen
Krablerstr. 136
45326 Essen
Fon: 0201. 83 52 80
Fax: 0201. 83 52 855
E-Mail: info@fak.de
Internet: www.fak.de
Geschäftsführer:
Michael Jakubiak
Jörg Blaschke
Dr. Uwe Müller ist freier Journalist und Autor.




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