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Kathrin Dölle – ein gutes Jahr nach ihrem Interview


Kathrin Dölle ist die Inhaberin des Pflegedienstes Seniorenhilfe in Gotha. Das Besondere an dem Sitz des Pflegedienstes: Er liegt zentral, direkt im Zentrum von Gotha, im Haus der AOK. 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen heute dazu, die sich Tag um Tag für die Pflege und Betreuung ihrer Kunden engagieren. Wer wissen will, was eine Unternehmerin im Pflegebereich umtreibt, wie sie überhaupt in die Pflege gekommen ist, und: Was ihr Antrieb ist, weiterzumachen - der sollte das Interview mit ihr lesen.


Kathrin Dölle – ein gutes Jahr nach ihrem Interview

(News4Press.com)
Von der Gärtnerin zur Unternehmerin im Pflegebereich
Kathrin Dölle ist ein Mensch, der offen in die Welt blickt, Herausforderungen annimmt und den Humor liebt. Sie arbeitet gern mit einem Team zusammen, das seine Ziele kennt und darüber nicht den Spaß an der Arbeit vergisst. Dabei hatte sie gar nicht geplant, in die Pflege zu gehen. Sie wollte nach dem Abitur etwas völlig Anderes, nämlich sich mit der Gartenwelt, mit Pflanzen befassen. Und so wurde sie zunächst Gärtnerin, später studierte sie Gartenbau. Vor über zweieinhalb Jahrzehnten, nach der Wende, entschied sie sich um, orientierte sich beruflich neu. Sie hatte Spaß daran, mit älteren Menschen umzugehen, ihnen zu helfen. Der Beginn in der Pflege war für sie kein glatter Weg, eher steinig, versehen mit Hindernissen. Sie musste viel lernen, um fachlich auf soliden Beinen zu stehen. Die kaufmännischen und organisatorischen Dinge gingen ihr leichter von der Hand, denn darin hatte sie ja bereits Erfahrungen in den Jahren zuvor sammeln können.

Mehr Routine, mehr Erfahrung schafft nur bessere Voraussetzungen, neue Herausforderungen anzugehen
Inzwischen kennt Kathrin Dölle die Abläufe und Inhalte in der ambulanten Pflege sehr genau. Und trotzdem ist die Leichtigkeit, mit der sie früher an die Probleme herangegangen ist, verflogen. Sie spürt die Last der Verantwortung eher stärker. „Wir haben es uns ja zur Aufgabe gemacht, die Pflegebedürftigen und Angehörigen möglichst umfangreich zu unterstützen, noch dazu in den Bereichen, in denen sie es selbst wollen und Hilfe brauchen. Dabei gibt es vieles zu beachten. Die gesetzlichen Voraussetzungen sind andere geworden. Aus Pflegestufen wurden Pflegegrade, Betreuungs- und Entlastungsleistungen sind verstärkt worden. Hier die richtigen Entscheidungen zu treffen, das zu bestimmen, was für die individuelle Pflegesituation nötig ist, das erfordert viel Einfühlungsvermögen, aber auch viel Beratung, und eine Menge an fachlicher und sozialer Kompetenz“, so Kathrin Dölle.

Das Team ist für Kathrin Dölle der Motor, ohne den nichts läuft
In ihrem Team arbeiten Menschen, die sich voneinander unterscheiden: im Alter, in den Erfahrungen, in den Ansichten über das Leben, in ihren Stärken und Schwächen. Kathrin Dölle sieht gerade in den differenzierten Denk- und Verhaltensweisen eine große Stärke für den Pflegedienst. „Wir gleichen Schwächen untereinander aus, stärken vor allem die Stärken und ziehen an einem Strang, wenn es um darum geht, die Pflege- und Hilfsbedürftigen zu unterstützen, die nötigen Leistungen fachlich solide zu erbringen“, sagt Kathrin Dölle. Sie weiß, dass es für sie in der Führung immer wieder darauf ankommt, in den richtigen Momenten die richtigen Worte zu finden, aufzumuntern, wenn der Stress zu groß wird, einfach dafür zu sorgen, dass das Team tolerant und belastbar bleibt.

Den guten Ruf kann man nicht herbeireden – hat man ihn erst erreicht, muss man für seinen Erhalt noch mehr tun
Der Ruf eines Pflegedienstes ist nicht auf einmal gegeben. Das kostet viel Arbeit, vor allem in der täglichen Pflege und Betreuung. „Wir sind deshalb anerkannt, weil wir unseren Auftrag ernst nehmen, individuell zu pflegen. Das ist nicht immer leicht, weil auch dazugehört, den Kunden zu erklären, dass Leistungen einen geldwerten Nutzen darstellen, der entsprechend entgolten werden muss“, erklärt Kathrin Dölle. Sie möchte, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbstbewusst auftreten, stolz auf das sind, was sie tun. „In den nächsten 10 Jahren wird die Zahl der neu hinzukommenden Pflegebedürftigen um ca. 500.000 Menschen in Deutschland wachsen. Das verlangt den Pflegekräften viel ab, ist aber auch eine Aufgabe, die für die Gesellschaft immer wichtige wird“, sagt Kathrin Dölle.

Pflegen heißt sich kümmern, in besonderen Situationen mit besonderen Persönlichkeiten umgehen, deren Wünsche erfüllen

Der Begriff von der individuellen Pflegebedürftigkeit ist nun gesetzlich verankert. Das ist eine wichtige Seite. Ihn mit Leben zu erfüllen, eine noch ganz andere. „Wir streben an, selbst Wünsche zu erfüllen, die nicht Standard sind und die noch dazu in kurzer Zeit umgesetzt werden sollen. Das versuchen wir. Und es gelingt uns in den meisten der Fälle auch. Das setzt individuelles Engagement unserer Mitarbeiter voraus, aber auch ein gutes Netzwerk an Kooperationen, um sich untereinander helfen zu können“, sagt Kathrin Dölle.

Pflegeausbildung – die Diskussion darum bleibt kontrovers
Der Bundestag hat am 22. 06. 2017 das Pflegeberufsreformgesetz verabschiedet. Kathrin Dölle verfolgt die Entwicklung genau. „Ich fürchte, dass die tiefe fachliche Spezialisierung auf der Strecke bleibt“, sagt sie. Sie erkennt ebenso an, dass die Anforderungen an die medizinischen Kenntnisse in der Altenpflege steigen. Sie geht davon aus, dass entscheidend ist, wie die Inhalte in der Ausbildung konkret aussehen, welche Schwerpunkte dort künftig in den Lehrprogrammen gesetzt werden. Für sie selbst ist es wichtig, nicht zu warten, sondern gemeinsam mit ihrem Team intensiv und langfristig die Fort- und Weiterbildung anzugehen.
Das ganze Interview: http://uwemuellererzaehlt.de/2017/06/23/kathrin-doelle-im-interview/


Kontakt:

Kathrin Dölle – Seniorenhilfe
Ambulanter Pflegedienst
Lutherstraße 8
99867 Gotha
Telefon: 03621 – 21 96 40
Telefax: 03621 – 21 96 39
E-Mail: info@seniorenhilfe-gotha.de
Homepage: www.seniorenhilfe-gotha.de

Dr. Uwe Müller ist freier Journalist und Autor.




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