Autor der Meldung

Reise in die unentdeckte Maremma Toskana



Die Alta Maremma Toskana zu bereisen bedeutet, ganz neue Eindrücke von Geschichte und Landschaft der Toskana zu bekommen. Auffallend ist vor allem, wie abwechslungsreich diese Gegend ist und wie sich mit immer neuen Facetten darstellt.

Die Küste wird von weißen Stränden und dichtem Pinienwald gesäumt. Die Hafenorte der maremmanischen Küste spiegeln im Blau des Meeres. Bereits vor Jahrhunderten verkehrten vor der Küste von Follonica mit Eisenerz beladene Schiffe. Sie kamen von der Insel Elba und belieferten die Schmelzöfen auf dem Festland. Im Landesinneren offenbaren sich weitere Landschaftsformen, die auf die Vergangenheit der Erzförderung erinnern. Die Bezeichnung "Erzhaltige Hügel" weist auf die Beschaffenheit der Erde dieser Region hin, in der schon in der Antike metallhaltige Erze zur Gewinnung von Kupfer, Blei, Zink und Silber abgebaut wurden. Der Broterwerb des Menschen bestand hier nicht, wie sonst in der Maremma Toskana üblich, in der Landwirtschaft, sondern im Abbau von Erzvorkommen. Antike Schmelzöfen aus römischen und etruskischen Zeiten, Deponien aus dem Mittelalter sowie Überreste von Bergbauanlagen aus der Neuzeit bezeugen eindrucksvoll die Vergangenheit des einstigen Bergbaureichs. Überall haben die Förderaktivitäten der Menschen hier deutliche Spuren hinterlassen.

Ein Großteil der hier durch Menschenhand erschaffenen Bergbaulandschaft wurden in Folge von Wind- und Wassereinfluss von der Natur abgetragen und faszinierende Naturschauspiele verwandelt. Umgeben von der eindrucksvollen Kulisse mittelalterlicher Festungen, Burgen und Kirchen verschmelzen die Schattierungen des Metalls mit den Farben der Natur. Die geologischen Besonderheiten dieser Toskana werden auch durch das geothermische Phänomen der Erdgasvorkommen deutlich, die besonders in der Gegend um Monterotondo und Montieri zu Tage treten. Der aus der Erde aufsteigende bohrhaltige Dampf verliert sich im dichten Grün der Kastanienwälder und in dem für die Landschaft so typischen mediterranen immergrünen Buschwald. Ein paar Schritte vom Hotel Prategiano entfernt finden Sie die Überreste der Kirchengemeinde von Niccolò. Die Kirche mit dem Umrissen einer Blume und die das Handwerkszentrum stammen aus dem 12. Jahrhundert. Das Zentrum war im Besitz des Bischof von Volterra, der von hier aus den Abbau und die Verarbeitung der Metalle der gesamten Region kontrollierte. Der Eingang zu der Mine befindet sich nur 20 Meter von der Kirche entfernt. Der einzigartige Grundriss der Kirche und die hochwertige Bauart zeugen von der ehemalige Macht des Bischofstums Volterra. Die Ausgrabungen sind leicht zu besichtigen. Gut beschilderte. Wander- und Mountainbiketouren führen direkt daran vorbei.

Die Schönheit dieses Landstrichs wird durch die mittelalterlichen Orte bereichert, die auf felsigen Anhöhen thronend, weite Ausblicke auf das geschichtsträchtige Land freigeben. Gehen Sie auf Entdeckungsreise. Der Reisende begegnet dem Erbe an Kunst und Archäologie hier überall in den kleinen Dörfern, in den ausgedehnten Wäldern der Cornate di Gerfalco auf dem Land und natürlich in den hübschen Orten an der Küste. Besonders beim Mountainbiken oder Reiten in der Toskana werden die Schönheiten Italiens zu einem besonders intensivem Erlebnis. Die Maremma Toskana ist immer eine Reise wert!




Weitere Pressemeldungen des Autors

RSS
Media-Center

Anmelden zum kostenfreien publizieren
Ticker für Webseiten
RSS Feed
API für Presseportale
Warum News4Press?
Mediendaten
Archiv
Firma / Impressum / Kontakt
Disclaimer
AGB
Datenschutz

Valid XHTML 1.0 Transitional