Wie der Streckenhandel das Internet-Geschäft revolutioniert
(News4Press.com) Es ist egal, auf welcher Seite Sie stehen! Beim so genannten Streckenhandel machen alle Beteiligten Gewinn – der Hersteller und der Kunde ebenso, wie der Internet-Händler. Das Prinzip des Streckenhandels, auch als Drop-Shipping oder Direktversand bezeichnet, bietet jede Menge Vorteile. Im englisch amerikanischen Sprachraum längst zum Alltagsgeschäft geworden, machen sich nun auch pfiffige Online-Händler daran, den Streckenhandel mit all seinen Vorzügen für sich zu nutzen.
Der Kunde bleibt König
Von der Handelsplattform des Streckenhandels bekommt der Endverbraucher nichts mit. Nach Bezahlung der bestellten Ware wird ihm diese neutral verpackt mit der Rechnung des Händlers zugesandt. Was für den Kunden wirklich bleibt, ist eine Preisersparnis, die sich an den Gewinnmargen des Händlers richtet. In aller Regel bekommt der Kunde die gewünschten Produkte deutlich preiswerter als im Fachgeschäft. Allerdings bleibt ihm zur Information nur das Internet. Hier schließt er mit der Bestellung auch seinen Kaufvertrag ab. Kluge Kunden informieren sich über ihr Wunschprodukt im Fachgeschäft und bestellen es dann bei einem Online-Händler ihrer Wahl zu meist günstigeren Preisen. So spart der Kunde Geld und bekommt die Ware direkt nach Hause geliefert.
Der Händler spart Kosten
Für den Händler bietet der Streckenhandel die einmalige Möglichkeit, ohne Lagerhaltung und große Vorkosten im Handel tätig zu sein. Besonders für den Online-Händler tun sich hier Möglichkeiten des Verkaufens ohne Eigenkapital auf. Sind erst einmal Großhändler und Hersteller gefunden, die mit dem Händler den Streckenhandel betreiben wollen muss nur noch ein Online-Shop ins Internet gestellt und entsprechend umworben werden. Kunden bestellen dann die Produkte ihrer Wahl und bezahlen diese per Vorkasse. Der Händler bestellt und bezahlt die Ware beim Großhändler oder Hersteller und hat dann mit dem Geschäft eigentlich nichts mehr zu tun.
Der Großhändler als Mittelsmann
Die Großhändler im Streckenhandel sind praktisch die Auftragnehmer der Online-Händler. Diese bestellen und bezahlen dort die vom Endkunden bestellten Produkte, die der Großhändler neutral verpackt mit der Rechnung des Online-Händlers an den Endkunden versendet.
Der Hersteller konzentriert sich auf die Produktion
Die höchsten Gewinne verspricht der Streckenhandel direkt über den Hersteller. Dieses Modell, auch als Direktversand bezeichnet, sichert meist die besten Preise für den Endverbraucher. Der Online-Händler gibt seine Bestellung mit den Adressdaten der Kunden direkt an den Hersteller, dieser versendet dann die Ware direkt an den Kunden. Für den Hersteller entfallen damit sämtliche Kosten und Aufwendungen, die mit Marketingmaßnahmen zusammenhängen. Das ist letzten Endes die Aufgabe des Online-Händlers. Damit können sich die Hersteller, die einen Großteil ihrer Produkte im Streckenhandel vertreiben, ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.
Der Streckenhandel ist für viele Produkte geeignet
Praktisch können im Streckenhandel alle Waren verkauft werden, die eine ausreichend lange Lagerzeit haben, kostengünstig versandt werden können und nicht unter gesetzliche Einschränkungen wie etwa verschreibungspflichtige Medikamente fallen. Geeignet sind vor allem Elektrogeräte, Unterhaltungselektronik, Computer, Bücher, Schmuck, Bekleidung und Accessoires, Werkzeuge und Möbel, Spielwaren, Schreibwaren und Bastelzubehör. Vor allem die Besetzung so genannter Marktnischen ist für Online-Händler im Streckenhandel sehr interessant und profitabel. Während die meisten großen Versandhäuser schon lange den Streckenhandel praktizieren ist diese Handelsform auch für viele Online-Händler noch recht unbekannt. Dabei sind die Vorteile durchaus überzeugend und ein schlagkräftiges Argument für die Weiterentwicklung des Streckenhandels im Sinne der Kunden, Händler und Hersteller.