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Viola Lehmann lebt ihren Traum – und sie tut etwas dafür, dass dieser Realität bleibt


Viola Lehmann ist vor über 20 Jahren in die Pflege gegangen, hat sich qualifiziert und ein eigenes Unternehmen aufgebaut. Sie ist stolz auf das, was sie geschafft hat und sie ist stolz auf ihr Team. Sie will weiter dafür sorgen, dass Menschen mit Demenz nicht zwangsläufig auf ein häusliches Umfeld - gekoppelt an eine individuelle Betreuung – verzichten müssen.


Viola Lehmann lebt ihren Traum – und sie tut etwas dafür, dass dieser Realität bleibt

(News4Press.com)Pflege und Betreuung – sie nehmen in der Gesellschaft einen wachsenden Stellenwert ein. Das zeigen nicht zuletzt auch die Ergebnisse der jüngst zu Ende gegangenen Sondierungsgespräche zwischen den Parteien einer möglichen großen Koalition. Die Menschen, die sich um wiederum um Menschen kümmern, die nicht mehr allein in den eigenen vier Wänden leben können und trotzdem nicht ins Heim wollen – die sind es, denen diese Aufmerksamkeit seitens der Politik zurecht gebührt. Viola Lehmann ist eine von ihnen. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich in Potsdam um genau diese Menschen. Der Beruf macht Viola Lehmann Spaß und ihren Mitarbeitern ebenso. „Wir freuen uns, wenn wir unseren Bewohnern ermöglichen können, nicht in ein Heim zu müssen und trotzdem alles zu bekommen, was gute Pflege und Betreuung ausmacht. Das bringt viel Freude für alle – für die an Demenz erkrankten Senioren, deren Angehörige und für uns selbst natürlich auch“, sagt sie als Inhaberin der Seniorenbetreuung Lehmann. Dabei ist der Beruf alles andere als leicht. Die Bewohner werden 24 Stunden betreut, Tag für Tag, ob Wochen- oder Feiertag. Aber Viola Lehmann ist nicht von diesen Herausforderungen überrascht. Nein, sie hat sich diese Tätigkeit bewusst ausgesucht und darum gekämpft, dass ihr Traum von einer Arbeit als selbstständige Unternehmerin im Pflege- und Betreuungsbereich Wirklichkeit wird.

Vision und Ausdauer – die Gründe, warum am Ende des Weges von Viola Lehmann der Erfolg stand
Wer das Interview mit ihr liest stellt fest, dass sie ursprünglich einen ganz anderen Beruf erlernt hat. Sie arbeitete als chemisch-technische Assistentin in Potsdam-Rehbrücke. Dann begann in Ostdeutschland nach der Wende der große Umbruch. Hunderttausende Menschen mussten sich umorientieren, einen neuen beruflichen Anfang suchen. Viola Lehmann sah das als eine Chance. Sie begann zunächst in einem Seniorenheim in Lietzensee als Pflegehelferin. Von 1991 bis 1999 war sie dort und absolvierte in der Zeit parallel eine Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin. Schnell merkte sie, dass das Erlernte wenig mit dem zu tun hatte, was in der täglichen Pflege Realität war. Das Hauptaugenmerk wurde auf die Erledigung der Grundbedürfnisse gelegt - zum Bespiel waschen, essen, das Zimmer saubermachen. „Individuell pflegen und betreuen, das gab es damals noch nicht", erinnert sie sich heute zurück. In dieser Zeit hatte sie ein Schlüsselerlebnis. Sie schildert, dass sie einen Film sah, indem es um eine demenzkranke Dame ging. Die Betreuerin brachte viel Geduld auf, um das Gedächtnis der Dame zu aktivieren. Diese Art des individuellen Herangehens imponierte Viola Lehmann. Das wollte sie auch. Das war der Initialfunke für sie, selbst ein Unternehmen aufzubauen, das die zu Betreuenden tatsächlich ins Zentrum aller Aktivitäten rückte. Es verging noch eine Weile, bis der Schritt von der Konzeption bis hin zur Seniorenwohngemeinschaft tatsächlich getan war. Die Bank musste der Finanzierung zustimmen. Das gelang nur nach einer immensen Kraftanstrengung, nämlich die Bankmitarbeiter von der Richtigkeit und Rentabilität ihres Weges zu überzeugen. Eine Wohnung musste her- und eingerichtet werden. Und die ersten Bewohner zu finden, das war für Viola Lehmann nicht leicht. „Das war schon alles sehr anstrengend. Aber ich habe an meinen Weg geglaubt und deshalb auch die innere Kraft und Motivation dafür aufgebracht", sagt sie heute.

Das Team und wer zu ihm passt

Fragt man aktuell einen Pflegedienstinhaber, eine Führungskraft, woran es in der Pflege und Betreuung besonders mangelt, so lässt die Antwort nicht lange auf sich warten: an Pflegefachkräften.
Viola Lehmann bestätigt das umgehend. „Natürlich suchen wir Pflegefachkräfte, die in der Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen in einer Seniorenwohngemeinschaft arbeiten wollen“, sagt sie. „Aber wir suchen Menschen, die zu uns passen, unser Team bereichern – fachlich und sozial. Das ist leichter gesagt, als es in der Praxis umzusetzen ist. Nur, was nützt es, wenn wir jemanden einstellen, der nicht die gleiche Freude mitbringt, wie wir sie empfinden, wenn wir an die Arbeit gehen.“ Viola Lehmann weiß eben aus ihrer nunmehr schon über anderthalb Jahrzehnte andauernden Tätigkeit als selbstständige Unternehmerin wie wichtig es ist, dass die Mitarbeiter langfristig gebunden werden und nicht schon nach wenigen Monaten wieder wechseln. „Für uns ist das ja auch ein gehöriger Teil an Lebenszeit, den wir hier gemeinsam verbringen – mit den Kolleginnen und Kollegen und den Bewohnern. Also wollen wir die Zeit so nutzen, dass sie letztlich ein Stück Lebensqualität für alle bedeutet“, erläutert sie. Und sie weiß, dass dies am besten funktioniert, wenn man authentisch bleibt, sich engagiert und bei alldem noch Freude empfindet.

Die Bewohner haben es in der Wohngemeinschaft gut getroffen
In der Seniorenbetreuung leben 6 bis 8 Bewohner in einer Wohngemeinschaft. 24 Stunden, rund um den Tag, werden die Senioren versorgt. Das beginnt bei der Medikamentengabe, anderen Formen der medizinischen Behandlungspflege und reicht bis hin zu hauswirtschaftlichen Verrichtungen. Das Konzept ist so ausgerichtet, dass die Bewohner möglichst viel in bestimmte Maßnahmen und Aktivitäten einbezogen. Sie sollen sich wohlfühlen, wissen, dass sie noch gebraucht werden, zum Beispiel bei der Zubereitung des Mittagessens. Das alles ist abgestimmt auf die individuellen psychischen und physischen Besonderheiten der jeweiligen Bewohner. Sie können teilhaben am Leben in der Wohngemeinschaft und sich auch zurückziehen, wenn sie es möchten. Jeder Bewohner verfügt über ein eigenes Zimmer. Küche und Wohnzimmer werden von allen gemeinsam genutzt. „Wir legen viel Wert darauf, dass es familiär bei uns zugeht. Wir wollen ja die wirkliche Alternative sein zum Pflegeheim. Insbesondere die Tatsache, dass sich die Bewohner nicht einsam fühlen, ihre Angehörigen sie jederzeit besuchen können und das Gefühl, wie zuhause zu leben – das ist uns wichtig“, sagt Viola Lehmann zum Gedanken der individuellen Betreuung. Und nicht zuletzt deshalb liegt die Seniorenwohngemeinschaft mitten in einem normalen Wohngebiet, also da, wo ohnehin alte und junge Menschen zusammenleben.

Viola Lehmann hat sich wieder viel vorgenommen für das Jahr 2018
Was sie weiter stärken will ist: den Gedanken, das Gefühl von einem häuslichen Umfeld für die Senioren weiter zu erhalten und ihnen die Unterstützung, Versorgung und Betreuung zu bieten, ohne die sie nicht ihr Leben weiter selbstbewusst gestalten könnten. „Wir haben es mit demenzkranken Menschen zu tun. Wir wollen sie gerade in ihrer Persönlichkeit stärken. Da läuft vieles über das Gefühl, die Geduld im Umgang mit ihnen und die menschliche Wärme, die sie benötigen.“ Viola Lehmann hatte einen Traum, nachdem sie vor über zwei Jahrzehnten in der Pflege begann und sie hat ihn sich erfüllt. Ein Traum, der jeden Tag gelebt und für den immer wieder etwas getan werden muss. Viola Lehmann und ihr Team sind bereit dazu.
Mehr: http://uwemuellererzaehlt.de/2017/09/19/seniorenbetreuung-lehmann-stellt-sich-vor/

Kontakt:

Seniorenbetreuung Lehmann, Viola Lehmann
Inhaberin: Viola Lehmann
Berliner Straße 32
14467 Potsdam
Telefon: 0331 – 2702019
Mobil: 0175 – 1530138
Telefax: 0331 – 2005883
Internet: www.seniorenbetreuung-lehmann.de
E-Mail: info@seniorenbetreuung-lehmann.de












































Dr. Uwe Müller ist freier Journalist und Autor.




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