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www.polskaweb.de)Die 19 Überlebenden der Flugzeug Katastrophe auf dem Madrider Flughafen Barajas befinden sich in verschiedenen Krankenhäusern der Stadt. Aufgrund der Schwere der Verletzungen konnten bisher 13 Menschen noch nicht identifiziert werden. Unverständlich bei dem ganzen Drama ist dass aus offiziellen Quellen der spanischen Regierung seit dem Unfall nur falsche Opferzahlen und Beschreibungen des Unfallhergangs der Weltpresse präsentiert wurden. Verlässliche Zahlen gab es bisher nur über Spanair und der Flughafenverwaltung von Barajas.
Noch schlimmer ist, dass die deutsche Lufthansa, die bereits seit gestern Abend durch Partner Spanair sicher weiss dass Deutsche diese Unglücksmaschine mit Ziel Las Palmas bestiegen hatten, diese Tatsache bis zur Stunde geheimhält. Die Lufthansa hatte insgesamt sieben Tickets für diesen Flug verkauft und verfügt natürlich auch über Informationen zu Namen und Herkunft ihrer Passagiere. In der Unglücksmaschine befanden sich neben 4 Deutschen, auch zwei Chilenen, eine Kolumbianerin, zwei Schwedinnen, eine Russin und wahrscheinlich ein türkischer Passagier. Noch besteht Hoffnung dass auch Deutsche die Tragödie überlebt haben könnten. Im Flugzeug befand sich eine Familie mit zwei Kindern aus Pullach in Bayern.
Nach der schlimmsten Flugzeugkatastrophe seit 30 Jahren ist mit 153 Toten ist auf dem Unglücksflughafen inzwischen wieder weitestgehends Ruhe eingekehrt, der normale Flugbetrieb im vollen Gange. Die Blackboxen des Flugzeuges sind bereits in Untersuchung. Der Pilot der Maschine wurde identifiziert. An seinen Unterarmen fand man heftige Frakturen, was darauf hindeuten könnte, dass er vor dem Crash versucht hatte die Maschine mit aller Kraft zu stoppen. In Spanien gibt es ein sehr negatives Presseecho gegen die zur Star Alliance gehörenden Airline "Spanair". Auf dem Flughafen in Barajas wurde eine Liste mit Beschreibungen der nicht identifizierten Verletzten herausgegeben und die Adressen der Krankenhäuser in welchen sich diese befinden. Demnach schweben vier der 19 Überlebenden dieses Horrors zur Zeit noch in Lebensgefahr. 6 Weitere sind in einem kritischen Zustand und 8 stehen unter Beobachtung, eine Person hat nur leichte Verletzungen. Nur drei Kinder haben das schreckliche Unglück überlebt, sie weinen und fragen nach ihren Eltern.
Es handelt sich um den 8-jährigen Alfredo Alfonso und um die ca. 12-jährige Maria, sowie einen weiteren Jungen im Alter von ca. 6 jahren. Alle haben vor allem Brüche und offene Verletzungen an den Beinen. Das Mädchen sei in einem kritischen Zustand heisst es aus dem Madrider Krankenhaus "La Paz" Hospital
Angaben der Flughafenverwaltung von Barajas
Hospital "La Paz" : 5 Verletzte
(Es waren gestern noch sechs Überlebende in dieser Klinik, aber ein junger Mann von ca. 25 Jahren ist seinen schweren Verbrennungen (45%) am Abend erlegen.)
Ein Mann etwas über 40 Jahre alt mit gebrochenem Becken und Brusttrauma. Prognose ernst.
Ein Mann ca. 30 Jahre alt mit Rippen Frakturen, Brust-Trauma und Hemoneumotorax. Prognose ernst.
Eine Frau ca. 40 Jahre alt 45% der Haut verbrannt. Prognose sehr ernst.
Ein Mann ca. 40 Jahre alt mit Verbrennungen der Atemorgane. Prognose ernst.
Ein Mann ca. 40 Jahre alt mit Frakturen der Oberschenkels und des Beckens. Prognose ernst.
Hospital Niño Jesús: Ein Verletzter
Ein Junge ca. 8 Jahre alt mit einem gebrochenen Bein. Prognose mild.
Hospital La Princesa : Zwei Verletzte
Eine Frau, ca. 30-35 Jahre alt - Diagnose: Pneumothorax links, Polytrauma. Prognose vorbehaltlich ernst.
Eine Frau, ca. 27 Jahre alt - Diagnose: Starke Gesichtsverbrennungen. Prognose vorbehaltlich ernst.
Hospital Ramon y Cajal : Sechs Verletzte
Eine Frau. ca 56 Jahre alt - Diagnose: Kopfverletzungen. Prognose vorbehaltlich ernst.
Eine Frau ca. 42 Jahre alt - Diagnose: gebrochenen linken Oberschenkel. Prognose: Vorbehalt.
Junge ca. 6 Jahre alt - Diagnose: Kopfhaut mit Kopf-Trauma, Verletzungen im Gesicht und an Extremitäten. Kinderkardiologie (UVI.) Prognose Vorbehalt.
Ein Mann ca. 57 Jahre alt - Diagnose: gebrochenes Jochbein, gebrochenen rechten Oberschenkel und Sprunggelenkes, izqdo. Pulmonale Prellung. Prognose ernst.
Eine Frau ca. 50 Jahre alt - Diagnose TEC und Brust mit Pneumothorax sowie Frakturen an den unteren Gliedmaßen. Prognose ernst.
Eine Frau ca. 45 - 50 Jahre alt - Diagnose: Im Koma mit vielen Verletzungen. Prognose sehr ernst.
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