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LOVEPARADE TRAUERFEIER wird ins Stadion übertragen

Die Trauerfeier für die 21 Opfer der LOVEPARADE findet der Gottesdienst in der Salvatorkirche statt und wird zeitnah ins Duisburger Stadion des MSV Duisburg übertragen.

(News4Press.com) Der Gottesdienst wird am Samstag in der Salvatorkirche in Duisburg stattfinden, in der circa 500 Trauernde Platz finden. Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) werden ebenso erwartet, wie zig Tausende von Ravern.

Wegen der großen Anteilnahme wird die Zeremonie auch ins Stadion des MSV Duisburg übertragen.
Die Gedenkfeier, die um 11 Uhr beginnt, leiten werden Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck und der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider.

Die Feier wird parallel sowohl im Fernsehen in der ARD zu sehen sein als auch im Stadion des MSV Duisburg, wo eine Großleinwand aufgebaut sein wird. Außerdem ist die Übertragung auf Leinwände rund um die Kirche geplant. Beginn ist um 11 Uhr.

So können viele Tausende Menschen an der Trauerfeier teilnehmen, ohne dass weitere Risiken eingegangen werden müssen.

So fiel den vielen Verantwortungsträgern doch noch ein geeigneter Ort ein, an dem die Trauerfeier würdevoll stattfinden kann.

Die Salvatorkirche ist auch gar nicht für die zehntausende von Besuchern ausgelegt. Ebenso wäre aufgrund des großen Andranges vermutlich weitere besondere Sicherungsmassnahmen notwendig geworden, die in der Kürze der Zeit in der Innenstadt von Duisburg gar nicht hätten realisiert werden können.

OB Sauerland ist leider immer noch nicht zurückgetreten. Das ist unerträglich: Auf erbärmliche Art und Weise reden sich die Verantwortlichen raus, zeigen mit dem Finger auf andere: Ich war’s nicht, der war’s.

Gerade dadurch schüren sie in der Trauer die Wut. Schuld gibt es nicht nur im strafrechtlichen Sinn. Schuld müssen sich die Entscheidungsträger der Loveparade auch im Sinne der Moral eingestehen: Veranstalter, Bürgermeister, Stadtdezernenten. Sie luden die Raver schließlich zur Massenparty ein, die in der Katastrophe endete.

Dass sie sich rausreden und verschanzen, ist feige. Zumal jetzt Stück für Stück herauskommt, dass viele Warnungen in den Wind geschlagen wurden, dass Leute, die behaupten, nichts gewusst zu haben, doch informiert waren.

Wenn sie es schon nicht der bestürzten und trauernden Öffentlichkeit schuldig sind, Verantwortung zu übernehmen, so doch den 21 Toten.

Auch Dr. Motte* ist unfassbar erschüttert und traurig, dass es so weit kommen konnte. Ja, kommen musste, "denn der Chef-Organisator, Rainer Schaller, hat überhaupt keine Erfahrung", sagt Motte in einem Interview, "Er ist ein Kaufmann, für ihn zählt allein der Umsatz. Von Massenveranstaltungen aber hat er keine Ahnung, überhaupt keine Erfahrung."

Motte hat in Berlin damals über die Jahre gelernt, wie man mit Hunderttausenden, ja Millionen Menschen umgeht, wie man alles in die richtigen Bahnen lenkt. Das war ein Entwicklungsprozess. Gefragt hatte damals Motte und seine Helfer niemand.

Motte ist sich sicher: In Berlin wäre ein solches Drama nicht passiert!

Jetzt bleibt ihm nur noch eins zu sagen. Die Loveparade ist mit der Idee der Liebe geboren – und mit der Tragödie des Todes gestorben.

*Dr. Motte (bürgerlich Matthias Roeingh, 50) "erfand" 1989 die Loveparade in Berlin.

Wann die Auferstehung der LOVEPARADE gefeiert wird, will jetzt noch niemand sagen.

Aber sie wird kommen, da sind sich viele Raver einig.









Nec lusisse pudet, sed non incidere ludum.
Man muss sich nicht dafür schämen zu spielen, aber wenn man das Spiel nicht beendet.

Nec vero imperia expetenda ac potius aut non accipienda interdum aut deponenda non
numquam.
Führungsämter sind nicht erstrebenswert man sollte sie manchmal nicht annehmen oder
niederlegen.

MIKE BOHM
 Whistleblower

  
Tel:030 206899877  
hauptstadtbuero@ymail.com
















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