Er erlitt Kopfverletzungen und wird gegenwärtig im Marienkrankenhaus behandelt. Die jungen Männer, die auf Breninek einschlugen, verletzten ihn mit Faustschlägen erheblich am Kopf, so daß der Rentner zu Boden ging und das Bewußtsein verlor. Die Videokamera eines Ladengeschäftes filmte die brutale Gewalttat. Die Aufnahmen wurden von der Polizei zur Täterermittlung sichergestellt. Die Tätergruppe, die einen Kampfhund mit sich führte, konnte vor dem Eintreffen der Polizei fliehen.
Tatmotiv war offenbar inländerfeindlicher Haß. Breninek hatte ein Faltblatt mit Informationen über den Anti-Islamisierungskongreß der Bürgerbewegung in Köln am 20. September 2008 verteilt.
Daß Breninek nicht noch zusammengetreten wurde, als er bereits am Boden lag, hat er nur dem beherzten Eingreifen von Passanten zu verdanken. Die Schildergasse im Herzen von Köln ist eine belebte Fußgängerzone, in der nachmittags Tausende Kölner und auswärtige Besucher ihre Einkäufe erledigen. Das hielt die jugendlichen Schläger nicht davon ab, sofort brutal mit Fäusten auf den 67jährigen einzuprügeln, als sie sahen, daß er pro-Köln-Werbemittel verteilte.
Dazu erklärt der Geschäftsführer der pro-Köln-Ratsfraktion, das Kölner Ratsmitglied Manfred Rouhs:
„Bestimmte Teile der Kölner Presse, aber auch die Mehrheitsfraktionen im Kölner Stadtrat und der DGB schüren seit Wochen Haß gegen die Bürgerbewegung pro Köln. Jochen Ott, der Kölner SPD-Vorsitzende, hat uns in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause ungeniert als ‚Nazidreck’ bezeichnet, ohne daß dies vom Sitzungsleiter, Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU), gerügt worden wäre. Der Kongreß am 20. September steht vor der Tür, die Kommunalwahl im Juni 2009 rückt näher. Die politische Klasse zeigt ihr wahres, demokratiefeindliches Gesicht. Am liebsten würde sie die Wahlen wohl absagen und auf der Basis von Notstandsdekreten weitermachen. Ihnen wird der Wähler die gebotene Quittung für ihr Verhalten geben.
Jene muskelbeladenen ausländischen Jugendlichen, die sich heute in der Schildergasse zu Handlangern der Altparteien haben machen lassen, wissen nicht, was sie tun. Pro Köln wendet sich nicht gegen die in der Domstadt lebenden Menschen fremder Nationalität, sondern gegen unsere eigenen deutschen Politiker, die Köln zugrunde gewirtschaftet haben und eine verantwortungslose multi-kulturelle Politik betreiben, die auf wirklichkeitsfremden Annahmen beruht. Diese Politik schadet sowohl den Deutschen als auch den Ausländern. Beide Gruppen sind aufgerufen, sich von Politikern und einer unverantwortlichen, opportunistischen Minderheit unter den Journalisten im Lande nicht gegeneinander aufhetzen zu lassen. Wir werden aus der feigen Gewalttat vom 22. August nicht die falschen Schlüsse ziehen, sondern weiterhin den Dialog auch mit muslimischen Zuwanderern suchen, bei denen wir um Verständnis für unseren Standpunkt werben. Die Teilnahme zahlreicher Ausländer an unserem Kongreß am 20. September, zu dem neben Flamen, Franzosen und Italienern auch Griechen und türkischen Aleviten erwartet werden, unterstreicht unsere Dialogbereitschaft.
Ratsmitglieder, die ihre politischen Gegner als ‚Dreck’ bezeichnen, müssen abgewählt werden. Es ist Sache des Wählers, den demokratiefeindlichen Altparteien-Hetzern im Juni 2009 die rote Karte zu zeigen.“
Bürgerbewegung pro NRW
Markus Beisicht
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