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Kinder in Deutschland – ein Aufruf für mehr Kinderrechte



Unsere Kinder sind unsere Zukunft

probe 6.2.2012 - Wer selbst Kinder hat, weiß diese Schlagzeile hoffentlich zu schätzen und sollte darum bemüht sein, ihnen die besten Chancen für das Leben zu eröffnen.

Für viele Mitbürger sind Kinder aber gar nicht erwünscht und werden als Störfaktoren in der eigenen Lebensgestaltung wahrgenommen. Das betrifft die berufliche Karriere oder liegt einfach nur darin begründet, dass viele in unserem Land keine Kinder mögen, weil sie sie nur als `nervig´ wahrnehmen.
Dass Deutschland im internationalen Vergleich nicht gerade als kinderfreundlich angesehen wird, ist bekannt, und wir müssen uns fragen, wie wir damit umgehen wollen.

UICEF betonte anlässlich des Neujahrsgesprächs mit Bettina Wulff, den Rechten von Kindern in Deutschland insgesamt mehr Nachdruck zu verleihen. Kinder und Jugendliche müssten auch stärker darin unterstützt werden, sich selbst für ihre Anliegen einzusetzen.
„Denn das Wohlbefinden von Kindern und die Verwirklichung ihrer Rechte sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft“, so Bettina Wulff am 24. Januar 2012, starke Persönlichkeiten würden aber nicht als solche geboren, „es ist eine Entwicklung, die in der Kindheit beginnt.“
Frau Wulff hat dazu aufgerufen, mehr für Kinder in Deutschland zu tun.

Wo aber liegen die entscheidenden Ansatzpunkte?
Ich denke, unser Bildungs- und Familienministerium stehen hier in der Verantwortung, den Kindern mehr Beachtung in der Gesellschaft zu vermitteln. Kinder haben keine Lobby und das Thema Erziehung und Bildung findet in den Pressemedien fast gar keine Berücksichtigung.

Unser politisches System ist bei optimalen Voraussetzungen mit engagierten Pädagogen und Erzieher(inne)n bis heute nicht dazu in der Lage, für Chancengleichheit in der Bildung insbesondere in der frühkindlichen Phase zu sorgen. Wesentliche Bildungspotentiale gehen verloren. Rügen der UN und OECD haben daran auch nichts ändern können. Sie werden vom Bundesbildungsministerium offenbar nur schöngeredet, finden in den Medien kaum Beachtung und werden der öffentlichen Diskussion somit vorenthalten.
Es ist an der Zeit, der Ministerin für Bildung und Forschung Frau Schavan einmal die entscheidenden Fragen zu stellen, auf die sie die Antworten auch international bis heute schuldig geblieben ist, indem sie sich darauf beruft, das sei alles Ländersache. Da stellt sich schon die Frage, wozu wir Frau Schavan eigentlich noch brauchen, wenn sie nicht mehr zu sagen hat.

Bleibt nur zu wünschen übrig, dass der kleine Sohn der Wulffs sein Bobby-Car, das bei der Affäre um seinen Vater das Interesse der Politik auf sich zog, behalten darf und noch viel Freude daran hat. Es wäre schließlich auch reichlich vermessen, den kleinen Wulff in eine vermeintliche Staatskrise zu verwickeln. Bleibt noch nachzutragen, dass das Bobby-Car gerade sein 40-jähriges Bestehen feiert.

Zum Schluss noch ein afrikanischer Spruch, der uns zu denken geben soll:
''We do not inherit the earth from our parents. We borrow it from our children.''
Geben wir ihnen etwas mehr zurück, denn sie haben es verdient!
Vielen Dank!
Pete J. Probe

probe production loy
Pete J. Probe

26180  Rastede-Loy 
Tel:015122880847  
probe.production@web.de







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