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Jung – abtreten!

Natürlich wurde jetzt im Bundestag der Einsatz der Awacs-Flugzeuge (dvu.de berichtete - www.die-rechte.info/wordpress/?p=1067 ) „mit großer Mehrheit“ beschlossen – kein Wunder, ohne echte Opposition. Bundeskriegsminister Franz Josef Jung gab nach der Entscheidung den Märchenonkel. Es handele sich nicht um einen Kampfeinsatz, da die Aufklärungsflugzeuge nicht zur Erfassung militärischer Ziele eingesetzt würden. Wer’s glaubt!

Wenn man sich die sklavische Haltung unserer Politiker vergegenwärtigt, kann man sich gut vorstellen, wie „entschieden“ Jung sich dagegen verwahren würde, wenn er von seinen US-amerikanischen „Freunden“ entsprechende Instruktionen bekäme. Und Jung machte auch unverdrossen deutlich: Wenn es nach ihm ginge, blieben die deutschen Truppen noch eine ganze Weile am Hindukusch.

Warum? Das erfuhr die interessierte Öffentlichkeit vom Kriegsminister bei der Trauerfeier für die in der Fremde Söldnerdienst tätig gewesenen, gefallenen Bundeswehrsoldaten: „Wir trauern und sind tief erschüttert über den Verlust dieser guten Soldaten. Er führt uns deutlich vor Augen, welch hohen Preis wir zahlen, damit wir in Deutschland in Frieden und Freiheit leben können.“

Was für ein Zynismus! Wenn die Deutschen nicht von jeher so friedfertig wären, hätten sie den Politiker gleich handgreiflich aus der Kirche schmeißen müssen nach dieser Aussage. Deutsche Soldaten müssen in Afghanistan sterben, damit wir in Deutschland in Frieden und Freiheit leben können. Der Mann ist doch ein Fall für die Anstalt.

Jung – abtreten! Das wäre der Befehl, den die Wähler diesem Politiker sofort geben müssten.


(Bild oben: Falls doch mal Zielkoordinaten an die Amis gehen: So sehen die Opfer des US-Bombenterrors aus.)

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