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Italien: Biken in der Maremma Toskana



Vor kurzem wurden viele alte Handelswege in der Toskana als Bike- und Wanderwege ausgeschildert. Die antike Strada della Maremma ist eine von den Gästen des Hotels Prategiano meist befahrenen Biketouren.

Salzhaltigen Winde prägen das raue Gesicht der Maremma Toskana. Die Ebenen entlang der Küste lassen die Winde ungehindert über die Hügel bis zu den Bergen streichen. Die Maremma ist das Herzstück der Toskana. Tauchen Sie ein in vergangene Jahrhunderte und nehmen Sie sich Zeit, um in Harmonie mit der Natur zu reisen und dabei zu erleben, dass das Reisen mit dem Rad oder Mountain Bike unserem eigentlichen naturgegebenen Reiserhythmus entspricht. Dieses Art zu reisen passt auch am besten zum Charakter der Maremma Toskana. Sie radeln über kurvenreiche Straßen durch eine äußerst abwechslungsreiche Landschaft, biken durch dichte Mittelmeermacchia, zeichnen die Linie von Zypressenalleen nach oder folgen den Pfaden durch Olivenhaine und Weinberge. Kommen Sie zu unserem Bikehotel in der Toskana und wir empfehlen Ihnen gerne die schönsten Mountainbike- und Radtouren Italiens.

Nachfolgend finden Sie ein Beispiel für eine neuentdeckte Biketour durch die Maremma Toskana: Wir befinden uns westlichen Zugang zu den Rosia-Schluchten. Folgen Sie der antiken Massetana-Straße mit stetigem Ansteigen zum Rosia-Bach. Auf den gegenüberliegenden Seiten stehen das Kastell Montarrenti und die Burg Spannocchia. Hier verlieren sich die Spuren des Steinpflasters der Maremma-Straße unterhalb der Burg Montarrenti und Sie erreichen gegenüber das Gehöft Causa und Frosini. Das Kastell Montarrenti ist urkundlich erst seit 1156 nachgewiesen, jedoch weisen die Ausgrabungen bereits frühmittelalterliche Besiedlungen nach. Im höher gelegenen Teil sind zwei hohe Türme erhalten sowie die in ein Bauernhaus integrierten Reste eine dritten Turms. Der untere Teil der Ansiedlung bestand aus spätmittelalterlichen Wohnhäusern eines bäuerlichen Dorfs, dessen Mauer einen Verteidigungsrind bildete. Zur linken Seite der Schotterstraße sind die einst bewirtschafteten Folder von der Vegetation zurückerobert worden: Schwarzdorn, Wacholder, Liguster, Hartriegel und Rosa sowie auch die Mittelmeereiche sind vorherrschend. Weiter vorn finden wir eine kleine Wasserquelle. Am Ende der Steigung führt rechts eine Abzweigung zum Gehöft Le Palazze und von dort ein aus dem Mittelalter stammender Weg nach Pentolina. Nach Südwesten hin öffnet sich das Tal der Ricausa. Le Palazze bildete wahrscheinlich den Kern der Kleingemeinde Palazzo ai Fichi. Das Gehöft besteht aus einem Bauernhaus und einem mittelalterlichen Gebäude mit einem abgebrochenen Steinturm, der auf der einen Seite im ersten Stock ein hübsches Bogenfenster hat. Biken Sie weiter Richtung Spannocchia durch einen schönen Steineichenwald. Nahe der Burg lichtet sich der Wald. Von den ursprünglichen Festungsanlagen aus dem 13. Jahrhundert, als es den Grafen Pannocchieschi gehörte, existiert ein mächtiger Trum mit schräger Basis. Die Bogenfenster des oberen Stockwerks sind möglicherweise nachträglich eingefügt worden. Der Turm ist nunmehr Teil der Villa, die mit anderen Gebäuden einen weiteren Hof bildet. Durch ein Gittertürchen gelangen Sie zum Weg zur Einsiedelei Santa Lucia. Zunächst ist der Weg fast eben. Ein links abgehender kurzer Weg führt zu einem eindrucksvollen Ausblickspunkt auf die Schluchten des Rosia-Bachs. Dieser Ort wird gemeinsam mit dem Hügel „Rocche“ genannt. Es gibt hier große Gesteinsbrocken aus gelöchertem Kalkstein. Es sind Fesen, die vor 200 Mio. Jahren gebildet wurden, als der Atlantik bis hier reichte. Was von der Millionen Jahre dauernden Erosion übrig blieb, ist ein Dolomit mit vielen kleinen Löchern, der gelöcherter Kalkstein genannt wird. Weiter vorn steigt der Weg zunächst sanft ab, dann steiler bergab inmitten eines Waldes von Edelkastanien und endet schließlich an der Einsiedelei Santa Lucia.
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