Irak: Polnischer Soldat tötet Amerikaner - Tat vertuscht
Der Tod des Gefreiten Jesse Buryj wurde seiner Familie als Folge eines Verkehrsunfalles gemeldet, doch in der Heimat fand man eine Kugel in seinem Kopf.
( www.polskaweb.eu ) Der amerikanische Kongress untersucht derzeit den Tod eines US Mariners, der von einem polnischem Soldaten erschossen worden sein soll, berichtet der staatliche Fernsehsender TVP.
Das US Pentagon soll die Tat, welche bereits im Mai 2004 begangen worden sein soll, der Opferfamilie als Verkehrsunfall gemeldet haben. Anfang diesen Jahres wurde in den USA ein spezieller Ausschuss gegründet, der sich mit den Todesumständen von US Soldaten in Afghanistan und dem Irak beschäftigt. Den Anstoß hierzu gaben Familien von Opfern, die auf eigene Faust herausgefunden hatten, dass sie über die wahren Todesursachen ihrer Kinder von der US Militär- Führung belogen worden waren. Der Tod des Gefreiten Jesse Buryj wurde seiner Familie als Folge eines Verkehrsunfalles gemeldet, doch in der Heimat fand man in seinem Kopf eine Kugel. Die US Armee revidierte dann schnell ihre vorherige Aussage und erklärte dass Buryj vom Feind getötet worden sei um dann in 2008 nochmals zu revidieren und "Friendly Fire" als Ursache seines Todes anzugeben, da dieser durch den Schuss eines Kollegen ums Leben gekommen sei.
Die "Washington Post" schrieb hierzu dass der Tod des Gefreiten Buryj, der durch eine polnische Kugel starb, während des US Wahlkampfes eintrat, als George Bush sich gerade um seine Wiederwahl bemühte und den Koalitionspartner Polen nicht im schlechten Licht erscheinen lassen konnte. Die USA und Polen sind seit dem Beginn des Irak Krieges dort gemeinsam an der Front. Polen ist derzeit dabei seine Soldaten aus dem zerrissenen Land abzuziehen. Die USA verlegt große Kontingente ihrer Irak Truppe nach Afghanistan, wo derzeit mehr Nato Soldaten sterben als Amerikaner im Irak.
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