Immer mehr Menschen entschließen sich dazu, ihre störenden Haare zu entfernen, weil sie eine glatte, haarlose Haut ästhetischer empfinden als Behaarung. Bei der Haarentfernung müssen sie sich entscheiden, ob die Haarentfernung dauerhaft sein soll oder nur vorübergehend. Eine dauerhafte Haarentfernung bedeutet, dass die komplette Haarwurzel inkl. Ihrer Versorgung Papille verödet werden muss, damit die Haare nicht mehr nachwachsen können. Dies ist mit verschiedenen Verfahren möglich: mit Lichttechnologie wie Laser < / > IPL-Technik oder alternativ mit der konventionellen Nadelepilation, bei der jedes Haar einzeln behandelt wird. Eine dauerhafte Haarentfernung erscheint auf den ersten Blick als relativ teuer, da entweder mit teurer Technik Laser < / > IPL) oder mit großem handwerklichen Aufwand (Nadelepilation) gearbeitet werden muss, um auf Dauer eine haarlose Haut zu bekommen.
Die temporäre Haarentfernung, auch Depilation genannt, ist eine deutlich preiswertere Alternative dazu. Hierbei wird die Haarwurzel nicht zerstört, sondern das Haar mit unterschiedlichen Techniken irgendwo am Haarschaft abgetrennt wird. Dies kann durch abreißen (Wachshaarentfernung, zupfen oder Fadentechnik), abschneiden (rasieren) oder chemischer Auflösung (Enthaarungscremes) erfolgen. Natürlich ist die Depilation erstmal eine preiswerte Alternative seine Haare loszuwerden, allerdings geht diese Alternative mit einigen Nachteilen einher: durch die ständige Wiederholung der Prozedur wird der Preisvorteil einer einzelnen Behandlung schnell relativiert und auf lange Sicht ist die temporäre Haarentfernung nicht wirklich preiswert und vor allem zeitaufwändig. Ein abgetrenntes Haar wird nach kurzer Zeit stoppelig nachwachsen und die Haut fühlt sich kratzig und nicht mehr glatt an. Beim Abreißen der Haare besteht die Gefahr, dass sich einzelne Haarwurzeln deformieren, was ein einwachsen der Haare zur Folge haben kann. Dies ist sehr unangenehm und kann sich mit der Zeit verschlimmern, so dass weitere Haare einwachsen und sich entzünden können. Ist der Haarwuchs sehr dunkel, bleibt auch nach der Haarentfernung ein dunkler Schimmer unter der Haut zurück, was nicht unbedingt schön aussieht und vorhandene Haare erkennen lässt.
Bei der Haarentfernung mit Enthaarungscremes lösen sich die Haare mit Hilfe einer chemischen Substanz über der Haut auf, so dass sie nach kurzer Zeit mit einem Plastik- oder Holzschaber einfach weggewischt werden können. Diese Methode ist einfach, hat aber manchmal allergische Hautreaktionen zur Folge, da die chemische Substanz aggressiv ist und vor allem sensible Hauttypen angreifen kann.
Wer viele störende Haare hat und permanent eine schöne, glatte Haut haben möchte, sollte sich mit der dauerhaften Haarentfernung auseinandersetzen. Da die dauerhafte Haarentfernung nicht bei jedem gleich gut funktioniert, ist es jedoch wichtig, sich eingehend mit dem Thema zu befassen, um für sich die richtige Methode und Technik herauszufinden. Dazu sollte man sich bei verschiedenen Anbietern beraten lassen und verschiedene Verfahren der permanenten Haarentfernung antesten.