Grüne Bundestagsabgeordnete tolerieren Homophobie im LSVD
Volker Beck MdB und Claudia Roth MdB schützen homophobe Tendenzen im LSVD
News4Press.com - Drei Wochen nach Bekanntwerden der homophoben Vorfälle innerhalb des LSVD Lesben- und Schwulenverband in Deutschland gibt es noch immer keine öffentliche Erklärung zu diesem Skandal, geschweige denn eine Entschuldigung oder gar ein entsprechendes Handeln.
Die grünen Abgeordneten Volker Beck LSVD-Mitglied der ersten Stunde und Claudia Roth 993. LSVD-Mitglied und seit 1997 dabei reagierten ebenfalls auf zwei unserer eMails bis heute nicht.
Der LSVD und seine prominenten Mitglieder wollen diesen Vorfall totschweigen, da er nicht in ihr Konzept der Bekämpfung der Homophobie paßt, denn die Homophobie in den eigenen Reihen wird bereits seit Wochen massiv verschwiegen.
Diese Vorgehensweise hat Methode, denn bereits im April 2002 als der LSVD Insolvenz anmelden mußte, nachdem zuvor der Landesrechnungshof NRW gewisse Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung von Landesmitteln im LSVD festgestellt hat und daraus schlußfolgernd nicht gerade geringe Steuernachforderungen an den LSVD richtete. Natürlich verschwieg man damals diese und andere Unregelmäßigkeiten, so auch die Unterstützung der bereits ab 1999 abzusehenden und in Pleite gehenden bundesweiten Schwulenzeitung „Queer“, die der LSVD mit seiner Aktienbeteiligung und die NRW-Grünen mit Hilfe ihres Ökofonds aufhalten wollten.
Worum geht es aktuell:
Der Lesben- und Schwulenverband Deutschlands V. Beck ist von Anfang an im Bundesvorstand akzeptiert auf der einen Seite homophobe LSVD-Mitglieder, die öffentlich im Internetradio schwulenfeindliche Gruppen wie Beenie Man, Sizzla und Elephant Man und weitere Interpreten spielen und andererseits macht der LSVD ein „Spektakel“, wenn Veranstalter im Heterobereich eben genannte Gruppen nach Deutschland holen.
Der eigentliche Skandal an dieser Geschichte ist, daß der LSVD - unter dessen Logo über 30 mal homophobe Gruppen gespielt wurden - keinerlei Konsequenzen aus seinem Fehlverhalten zieht und sein Logo bis heute, also nach 21 Tagen nach wie vor auf der Seite seines homophob eingestellten Mitglieds präsentiert und außerdem versucht, die Sache runter zu spielen, abzustreiten und totzuschweigen.
Volker Beck und Claudia Roth, aber auch weitere Politiker auf Bundes- und Landesebene hielten es bis heute für nicht nötig, öffentlich dazu Stellung zu nehmen.
Es stellen sich somit weiterhin folgende Fragen:
1. Warum schweigen Beck und Roth wenn es um ihren LSVD geht, wo sie doch sonst immer in der ersten Reihe stehen, wenn der LSVD öffentlich arbeitet?
2. Warum unternimmt der LSVD keine Schritte, denn er macht sich damit unglaubwürdig, wenn es darum geht ehrlich Homophobie zu bekämpfen.
3. Warum unterstützt er mit seinem jetzigen Verhalten so homophobe Mitglieder – der Inhaber dieses Internetradio ist Mitglied im LSVD?
4. Warum leugnet der LSVD diesen Skandal, obwohl die Bildbeweise eindeutig sind?
5. Warum gibt der LSVD keine ehrliche und glaubwürdige Erklärung ab?
6. Warum mißt der LSVD hier mit zweierlei Maß, denn auf der Heteroseite setzt er sich massiv gegen Homophobie ein und in den eigenen Reihen duldet er Homophobie mit seinem jetzigen Verhalten.
Kleine Linkübersicht zum Fall „Ist der LSVD homophober Mittäter?“