Grandvalira in Andorra -
Skifahren mit 99 % Sonnengarantie
Mitte Januar 2012 war Tina in einem der schönsten Skigebiete der Welt unterwegs, das abseits der Alpen und der Rockies liegt. Es ist zu finden dort wo die iberische Halbinsel beginnt. Grandvalira liegt im Principat Andorra, der größte Zwergstaat in Europa. Ein Land, das perfekt zum Skifahren ist. Hohe Berge, trockene Luft und unendlich viel Platz auf den Pisten.
News4Press.com Direkt vor der Hoteltüre macht es klick, Tina steht auf ihren Dynastar-Ski und fährt vom Hotel Nordic in El Tarter direkt zum Lift. Die Sonne strahlt vom glasklaren Himmel und lässt den Schnee in der Sonne glitzern. Schon den dritten Tag in Folge kann Tina Mitte Januar 2012 Traumwinterwetter bei perfekten Schneeverhältnissen im Skigebiet Grandvalira genießen. Wer aber Grandvalira in Italien vermutet, liegt vollkommen falsch. Grandvalira liegt in Andorra und ist das größte Skigebiet der Welt außerhalb der Alpen, mitten in den Pyrenäen.
„Andorra, was? Wo liegt das überhaupt? Ist das nicht in Afrika?“ erinnert sich Tina an Fragen, bevor sie sich auf den Weg in die weiße Bergwelt von Andorra machte. Andorra liegt genau dort, wo die iberische Halbinsel beginnt,in der Mitte zwischen Frankreich und Spanien. Das Principate d'Andorra ist von der Landesfläche her der größte europäische Zwergstaat, gehört aber nicht zur EU und hat rund 85.000 Einwohner. Diese kleines Land ist nicht nur ein Ort mit Ministeuersätzen, der höchsten Lebenserwartung der ganzen Erde und ist das Land mit einem der größten Bruttosozialprodukte pro Einwohner, sondern beherbergt auch das Skigebiet Grandvalira, das sich im Osten des Landes entlang der Ortschaften Encamp, Canillo, El Tarter, Soldeu und Pas de la Casa an der französischen Grenze zieht. Mit 65 Liftanlagen, weit über 200 km präparierten Pisten und einem Tiefschneeareal, das wirklich keine Grenzen kennt, ist Grandvalira das größte zusammenhängende Skigebiet außerhalb der Alpen und spielt weltweit mit Sicherheit in der Championsleague der großen Destinationen wie Zermatt < / > Cervina, Sella Ronda und der SkiWelt Wilder Kaiser. Tina bringt es ganz kurz auf einen Punkt: „Dieses Skigebiet hat wirklich alles. Es ist unglaublich, dass es so etwas kurz vor den Toren Spaniens gibt!“
Mitten in Grandvalira liegt das 4****-Hotel Nordic in dem kleinen Bergdorf El Tarter direkt an der Piste, in dem Tina ihr Zimmer hatte. Das Hotel ist im typischen Andorranischen Stil gebaut. Morgens nach dem Frühstück am üppigen Frühstück brauchte sie nur kurz mit dem Fahrstuhl 2 Etagen tiefer fahren und schon war sie einer der Abfahrten von Grandvalira. "Näher an der Piste habe ich noch nirgendwo gewohnt. Und morgens konnte ich mir auch direkt vom Balkon aus anschauen wie der Schnee ist. Die Zimmer sind groß modern und haben auch mal ausnahmsweise große Schränke wo alles für einen Skiurlaub Platz hat. Wlan gab es auch im Zimmer." erzählt Tina über das Hotel Nordic. Die Unterkuft in El Tarter gehört mit zu den besten Angeboten und bietet ein Komplettprogramm, so dass der Gast eigentlich gar nicht mehr das Hotel nach dem Skifahren verlassen muss. Zum Relaxen gibt es einen Indoorpool, ein angemehm warmen Whirlpool und eine Sauna. Eine Hotelö-Disco und eine Bowlingbahn sorgen für Kurzweil am Abend und in dem kleinen Shop neben der Rezeption ist alles zu bekommen, was der Urlauber in seinen Ferien so braucht. Direkt am Ausgang vom Skikeller zur Piste ist auch der Sportshop "Nordic Esports" zu finden, wo es das richtige Equipment für die Piste gibt. Tina bekam dort ihre Dynstarski und hat noch einen kleinen Tipp auf Lager: "Fragt einfach im Laden nach Gina. Die spricht perfekt deutsch!" Abgerundet wird das ganz im Hotel Nordic durch reichhaltige Buffets zu allen Mahlzeiten. Beim alpinen Skiweltcup 2012 ist das Hotel Nordic übrigens das offizielle Teamhotel der österreichischen Nationalmannschaft.
Skifahren in Andorra beinhaltet eigentlich auch so etwas wie eine Sonnengarantie: An über 320 Tagen im Jahr scheint in der Bergwelt des kleinen Landes die Sonne. Stocktrockende Luft sorgt dafür, dass es auf den Pisten von Grandvalira niemals Sulz gibt und der mechanisch produzierte Schnee eher an Puderzucker erinnert als an rutschige Eisteppiche, die aus den Alpen bekannt sind. „Ich habe noch nirgendwo so guten Kunstschnee erlebt wie in Andorra. Da ist Schwingen ein Gedicht! Die Einheimischen sagen, dass die fehlende Luftfeuchte dafür sorgt.“ erzählt Tina von den Schneeverhältnissen in Grandvalira.
Trotz der perfekten Bedingungen wird es auf den Pisten niemals voll. „Alle, mit denen ich gesprochen habe, versprachen mir, dass es dort keine Wartezeiten gibt. Subjektiv war am Sonntag sogar weniger los als unter der Woche. “ berichtet Tina von der Frequenz an den Liften. Dass es kein Anstehen auf den Pisten gibt, liegt vielleicht auch daran, dass Grandvalira über absolut moderne Liftanlagen verfügt und es so gut wie gar keine Schlepplifte mehr gibt. Schlepplifte gibt es so gut wie gar keine mehr.
Andorra ist aber nicht nur ein Land, in dem eines der schönsten Skigebiete liegt, es bietet auch abseits der Skipisten ganz viel zu entdecken. „Obwohl Andorra ja eher klein ist bietet es auf wenig Fläche unendlich viel zu entdecken. Orte mit ganz viel Geschichte, zollfreie Einkaufsmeilen, eine riesige Wellnessoase und die längste Schienenrodelbahn der Welt mit über 5 km talwärts.“ erzählt Tina. Durch die extrem niedrigen Verbrauchssteuern ist Shoppen!!! in dem Land ein Paradies. Alkohol, Zigaretten und Parfum sind billiger als an den Flughafen Duty-Frees. Nach dem Skifahren gibt es am Rand der Hauptstadt des Principate d'Andorras die Caldea-Therme, die durch den Glasturm auch aus allen Richtungen gut zu sehen ist. In dem Wellnesstempel lockt ein einzigartiger Spa-Bereich und ein Thermalbad, das mit seinen Lichtshows sogar an die Magic Fuentes von Barcelona erinnert. Tina tat es insbesondere das Grapefruitbad an, in dem echte Früchte schwimmen und für eine glatte Haut sorgen sollen.
Keinesfalls sollte bei einem Trip nach Grandvalira ein Besuch der längsten Schienenrodelbahn der Welt fehlen. Auf dem Tobotronic oberhalb von Sant Julia de Loria geht es ganzjährig auf 39 rasanten Kurven auf 5,3 km Schienenlänge mitten durch den Bergwald mit bis zu 100 km < / > h talwärts. „Das ist ein Spaß der seinesgleichen sucht!“ findet die Münchnerin. Das komplette Kontrastprogramm ist dazu der Besuch des Bergdorfes Ordino, das typisch andorranisch gebaut ist und die Zeit scheinbar stehen geblieben zu sein scheint. „Wie ein großes Museum. Aber hässliche Orte gibt es in Andorra sowieso nicht. Graffiti habe ich nirgendwo gesehen und Kriminalität soll es in dem Land auch nicht geben.“ weiß Tina weiter zu berichten.
Einen der schönsten Sonnenuntergänge erlebte Tina bei einer Skidoo- Tour oberhalb von Pas de le Casa nahe der französischen Grenze. Auf 2700 m sah sie die einmaligen Farben des Abendhimmels inmitten einer tief winterlichen Landschaft. Davor war sie mit einem 12er Schlittenhundegespann unterwegs gewesen und findet: „Alles das waren Erlebnisse, die ich nie wieder in meinem Leben vergessen möchte.“
Für Tina war schon bei der Abreise klar, dass die Zeit in Andorra sicherlich kein einmaliger Besuch bleiben würde, sondern sie der Weg sie wieder in das Land zurückbringen wird: „Ich komme sicher wieder. Andorra ist vielleicht das schönste Land der Erde in den Bergen. Perfekt!“ Tags darauf lief sie dann noch barfuß am Strand von Barcelona durch das 14°C warme Mittelmeer, bevor es mit dem Flieger wieder nach München ging.
Weitere Informationen unter: < www.IchWillSchnee.info > und den Videoclip zu Tinas Besuch gibt es unter diesem Link: < www.youtube.com/watch?v=-QQlgvsvaJo >
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