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G20 im Kino: Filmemacher zeigt Proteste groß auf Leinwand


"Meisterwerk" mit Potential zum Dokument der Zeitgeschichte


G20 im Kino: Filmemacher zeigt Proteste groß auf Leinwand

(News4Press.com) Seit Herbst letzten Jahres läuft das Thema "G20" im Kino. Der Filmemacher und Regisseur Rasmus Gerlach zeigt in seinem Film "Der Gipfel - Performing G20" bislang unveröffentlichte Bilder der Ereignisse vom Juli letzten Jahres. Darunter auch zahlreiche Szenen erwiesener Polizeigewalt.

Der Blogger Max Bryan, der in dem Film anteilig auch Kamera führte, interviewte dazu einen Polizei-Professor, der den verantwortlichen Einsatzleitern der Gipfel-Tage keine gute Noten gab. So sei die Taktik der Kesselbildung vom 6. Juli schlicht "veraltet" und von vielen Polizisten "so auch nicht mehr gewollt".

Auch sei die Durchsetzung einer Kennzeichnungspflicht für Polizisten im Einsatz reine "Utopie", weil die Politik zwar wolle, die Gewerkschaften aber nicht mitzögen. Der Film zeige vor allem aber auch gelungenen, friedlichen Protest bunter Momente mit fulminanten Finale sogenannter "1000 Gestalten".

Quelle: http://archive.today/2017.11.08-232140/http://www.hamburger-wochenblatt.de/st-georg/kultur/der-gipfel-performing-g20-nachbericht-d43945.html

(VL) Der Gesamteinsatzleiter, der den chaotischen Polizeieinsatz mit zu verantworten hat, soll nun übrigens befördert werden. Newsforum hatte dieser Tage berichtet und ungeachtet der Einschätzung, dass den Machern des Films ein kleines "Meisterwerk" mit Potential zum "Dokument der Zeitgeschichte" gelang (FINK), lässt sich doch feststellen, dass kaum ein G20 zuvor für einen solch nachhaltigen Wirbel gesorgt hat. Selbst jetzt und gut 9 Monate später, gibt es immer noch Neues zu berichten.

https://www.heise.de/tp/features/Festival-der-Demokratie-Die-Ausschreitungen-rund-um-den-Hamburger-G20-Gipfel-3987022.html?seite=all

"Festival der Demokratie"

Bereits Anfang März feierte ein weiterer Film zum G20 Kinopremiere. "Festival der Demokratie" heißt der Streifen von Journalist Lars Kollros und Künstlerin Alexandra Zaitsev. Beide zeigen darin zum Teil dramatische Szenen und lenken den Fokus auf die schwierige Aufarbeitung der Geschehnisse danach.

https://www.youtube.com/watch?v=V_i7PS-YXhE

In dem Film wird Gesamteinsatzleiter Hartmut Dudde "ein bekannter Rechtsbrecher" genannt. Den Filmemachern sei gesagt worden, es gäbe Urteile, die dies belegen und man könne ihn deshalb so auch betiteln.

Weiteres Material zu erwarten?

Nicht auszuschließen, dass beide Filme wie ein Katalysator für weitere Enthüllungen wirkt. Dann nämlich, wenn auch der letzte Hobbyfilmer seine Handyvideos raus kramt und zu Tage fördert, was noch keiner gesehen hat.

Website zum Film: http://www.der-gipfel.hamburg

20 Termine bundesweit

"Gut, dass es so Filme gibt, denn nur so kommen die Dinge in Bewegung - nur so generiert sich Veränderung", erklärte Max Bryan am Rande der Premierenfeier neulich im Hamburger Metropolis. Auch seine Bilder sind im Film mit enthalten.

https://www.facebook.com/notes/max-bryan/der-gipfel-performing-g20-/1868597496491490/

Mehr und mehr wird deutlich, wie eklatant die Polizei während der G20-Einsätze versagt hat. "Lügen, Exempel und geschwärzte Akten" schrieb die Frankfurter Rundschau neulich noch und die Aufarbeitung der Vorkommnisse wird voraussichtlich noch bis Juli noch andauern.

http://www.g20-doku.org

(VL) Newsforum.info

Foto: Facebook / Max Bryan

Kino, G20, Filme, Rasmus Gerlach, Lars Kollros, Alexandra Zaitsev, Max Bryan

http://www.newsforum.info
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