Nationales Geschichtserbe: Vor 2.000 Jahren jagten Germanen römische Legionen aus dem Land / Ein Beispiel für die Befreiung unseres Volkes
Er sei ja in Wirklichkeit gar kein Deutscher gewesen, werden die Bundesbedenkenträger sagen. Außerdem heiße er auch nicht Hermann, sondern Arminius, in römischen Diensten sei er gewesen und über die Schlacht am Teutoburger Wald wisse man ohnehin nichts Genaues.
Das sind die Standardphrasen von Bundesrepublikanern, für die der Gründungsmythos, das identitätsstiftende Moment für unser Land gerade nicht die Befreiungsschlacht des Cherus-kerfürsten vor 2.000 Jahre war, genauso wenig wie der Aufstand der Bauern Anfang des 16. Jahrhunderts oder die Befreiungskriege zweihundert Jahre später – sondern Auschwitz.
Für diese Sorte Politiker und Kulturschaffende, die vom »Nasenring Vergangenheitsbewältigung«, wie Armin Mohler es einst so treffend bemerkte, durch die Zeit gezogen werden, durften nach Auschwitz keine Gedichte mehr geschrieben werden. Erst recht darf es keine deutschen Helden mehr geben. Es sei denn, sie werden von US-amerikanischen Scientologen gespielt und ihr Heldenmut beschränkt sich darauf, mitten im Krieg, wo Volk und Land verteidigt, Kinder und Greise von der Wehrmacht vor den Terrorgruppen der Roten Armee evakuiert wurden, einen Aktenkoffer mit Sprengstoff bei der politischen Führung zu deponieren und sich dann aus dem Staub zu machen.
Der Befreier Germaniens, Hermann der Cherusker, ist nicht nach dem Geschmack dieser Leute, die behaupten im Namen der Deutschen zu sprechen. Das verwundert allerdings auch wenig. Denn vor 2.000 Jahren, da schlossen sich die germanischen Stämme zusammen, um sich gegen die USA der Antike zur Wehr zu setzen. Die Germanen wollten lieber frei als fremdbestimmt sein. In einer taktisch klugen Schlacht vernichteten die Germanen unter der Führung Hermanns, in Unterzahl und waffentechnisch unterlegen, die römischen Legionen.
Was wäre, wenn sich die Jugend angesichts von US-amerikanischen Polit-Bütteln heute, solch eine Haltung zum Vorbild nehmen würde? Was wäre, wenn die deutsche Rechte sich die Einigkeit dieses großen Völkerereignis zu eigen machen würde und sich gemeinsam gegen einen politischen Feind zur Wehr setzen würde, der uns Deutsche fremdbestimmt?
Rom hatte, wie die USA heute, die damals bekannte Welt fast völlig unter Kontrolle. Andere Völker waren für die Römer nur Hilfstruppen, andere Völker sind für die USA heute nur Hilfstruppen. Oder als was soll man die Bundeswehr am Hindukusch bezeichnen? Was ist die Bundesmarine am Kap Horn anderes als ein williger Vollstrecker US-amerikanischer Interessen? Und mit dem neuen Obama-Effekt vollstreckt man die Interessen der Kriegstreiber jenseits des Ozeans sogar noch gern und mit moralisch gutem Gewissen.
Er war Deutscher!
Da ist es klar, daß man ein Jubiläum nicht feiern möchte, bei dem Befreiung und Souveränität die Botschaft sind. Dieser Hermann oder Arminius ersparte den Germanen die Fremdherrschaft Roms und sorgte dafür, daß sich jene Kultur, aus der später die deutsche werden sollte, ungestört entwickeln konnte. Selbstverständlich gab es Durchdringungen und Befruchtungen mit anderen Lebensweisen. Aber die wirkten auf eine gewachsene Kultur, in der Freiheit und Gemeinsinn zu den wesentlichen Grundpfeilern gehörten; Grundpfeiler auf die die nationale Opposition unser Land heute wieder stellen will, nachdem der Raubtierkapitalismus sie zerschlagen hat.
Das Beispiel des antiken germanischen Widerstandskämpfers taugt zum Idol. Herrmann statt Che Guevara? Warum nicht. Er war kein Deutscher, aber wir stammen von ihm ab. Wir sind ein Teil von ihm. Ja, er hieß Arminius und lernte den Feind, er lernte sein System kennen. Er studierte seine Schwachstellen, bis er sich erfolgreich wehren konnte. Davon können wir heute nur lernen. Archäologen mögen sich um den Austragungsort der Schlacht streiten. Für uns ist der Ort egal. Wir sehen das Vorbild eines der Unseren. Wir sehen das Beispiel der Befreiung. Und wir müssen als Deutsche im Widerstand gegen Überfremdung und sozialer Ausplünderung selbst ein Stück Arminius werden.
Andreas Molau
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Andreas Molau wurde 1968 in Braunschweig geboren. Er studierte in Braunschweig Deutsch, Geschichte und Politik. Als Publizist leitete er den Kulturteil der Wochenzeitung Junge Freiheit und war als Chefredakteur der Deutschen Geschichte tätig. Nach einer achtjährigen Unterbrechung der publizistischen Tätigkeit als Oberstufen- und Klassenlehrer an der Freien Waldorfschule Braunschweig arbeitete Molau als stellvertr. Chefredakteur der Deutschen Stimme und danach als Pressesprecher der NPD-Fraktion in Schwerin. Seit März 2009 ist Andreas Molau Mitglied der Deutschen Volksunion (DVU) und dort zuständig für den Aufgabenbereich Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.
Molau ist Vorsitzender der Gesellschaft für freie Publizistik (GFP).