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EIN STÜCK VORHAUT UND "OLYMPISCHE SCHANDE"


Unsere jüdischen Mitbürger freuen sich nicht um Sportspektakel in London. Der Rabbi Walter Rotschild erklärt warum. In der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ offiziellen Presseorgan des Zentralrates der Juden in Deutschland, Nr. 30 vom Juli 2012 findet eine komische Verbundung der o. g. zwei Themen.


EIN STÜCK VORHAUT UND "OLYMPISCHE SCHANDE"

(News4Press.com)
Eigentlich das Hauptthema seit Tagen bleibt die Frage der Beschneidung, die unter den Juden heiß diskutiert wird. Es gibt auch bei den Juden pro und contra bei dieser „kulturellen Frage“. Während der Hanno Loewy „fühlt sich trotz eines entfernten Stücks Vorhaut nicht traumatisiert“ macht ein Einspruch.

KNOBLOCH VORHAUTS-KRIEG

Günter Graumann und Ex-Präsidentin des ZRJ Charlotte Knobloch wie auch immer ausdrücklich bleibt in „Dauer- Zustand der Empörung“ und bleibt auf dem Britt-Mila Debattenfront in der Feldmarschallrolle wie eine Amazone der Antike immer an der Spitze des Krieger für gerechte Sache wenn es nur um ein Stück des Vorhaut gehe.

Sie warnt: „In Falles eines Beschneidungsverbots in der Bundesrepublik wäre jüdisches Leben in diesem Land nicht mehr denkbar.“

In einer Presserklärung erläuterte die Vizepräsidentin des WJC [Jüdischen Weltkongresses]: „Die Beschneidung ist für uns Juden seit 4000 Jahren konstitutives Element unserer Religion. Dieser elementare Akt darf in Deutschland nicht in die Illegalität verschoben werden.“

Frau Knobloch sollte wohl wissen, dass der Art. 137 der Weimarer Verfassung des deutschen Reiches wurde durch Art 140 GG übernommen:

„Es besteht keine Staatskirche.
Die Freiheit der Vereinigung zu Religionsgesellschaften wird gewährleistet. Der Zusammenschluß von Religionsgesellschaften innerhalb des Reichsgebiets unterliegt keinen Beschränkungen.
Jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes. Sie verleiht ihre Ämter ohne Mitwirkung des Staates oder der bürgerlichen Gemeinde.
Religionsgesellschaften erwerben die Rechtsfähigkeit nach den allgemeinen Vorschriften des bürgerlichen Rechtes.
Die Religionsgesellschaften bleiben Körperschaften des öffentlichen Rechtes, soweit sie solche bisher waren. Anderen Religionsgesellschaften sind auf ihren Antrag gleiche Rechte zu gewähren, wenn sie durch ihre Verfassung und die Zahl ihrer Mitglieder die Gewähr der Dauer bieten. Schließen sich mehrere derartige öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften zu einem Verbande zusammen, so ist auch dieser Verband eine öffentlich-rechtliche Körperschaft.
Die Religionsgesellschaften, welche Körperschaften des öffentlichen Rechtes sind, sind berechtigt, auf Grund der bürgerlichen Steuerlisten nach Maßgabe der landesrechtlichen Bestimmungen Steuern zu erheben.
Den Religionsgesellschaften werden die Vereinigungen gleichgestellt, die sich die gemeinschaftliche Pflege einer Weltanschauung zur Aufgabe machen.
Soweit die Durchführung dieser Bestimmungen eine weitere Regelung erfordert, liegt diese der Landesgesetzgebung ob. „

OLYMPISCHE SCHANDE

Deborah Lippstadt [Prof. für moderne Jüdische Geschichte und Holocaust Studien, Emory Univ., Atlanta, USA], die Festnahme von Bischof Richard Williamson vor 2 Jahren verlangte, ist auch bekannt durch ihren Jagd auf den "Holocaust-Leugner" und "Nazi-Verbrecher". Sie organisierte Prozeß in Regensburg auf dem Bischof in Abwesenheit wurde zu strafe 10.000 Euro verurteilt nur dafür, dass er sagte er glaubte weder an 6 Mio. Juden Mythos noch an Gaskammer. Inzwischen Revision doch verminderter die Strafe – der Bischof solle nur 6.000 bezahlen.

Mitte Juli die Juden noch mal den Bischof vor Gericht gestellt wollen und fordern: 77-jährigen Bischof soll mindestens für 5 Jahren ins Knast. BRD Holocaust-Justiz bereits angekündigt, dass Bischof noch mal wird verurteilt.

Der Prozeß soll im September diesmal in Nürnberg stattfinden. Die Britische Regierung nach wie vor weigert sich den Bischof nach Deutschland ausliefern. – na ja das war nur ein Auskunft.

Was meint die Holo-Dame mit “Olympische Schande” in London 2012: Sie recherchierte – die Olympische Spiele in London sollten 17 Tage also 24.480 Minuten dauern. Aber IOC weigerte mit 1 (eine) Schweigeminute an 17 getöteten Juden in München 1972 zu gedenken. Nun wirft sie dem IOC sogar, dass diese 1936 an der Seite von Adolf Hitler war.

Die Kontroverse von Deborah Lippstadt, die der Prof. Norman Finkelstein in seinem Werk „Die Holocaust Industrie“ [2001] regelrecht ausgepeitscht, lautet: „Ich warne seit Langem vor der bei einigen Juden vorherrschenden Tendenz, hinter jeder Äußerung, die Israel oder Juden kritisiert, Antisemitismus zu vermuten. Es gab in den letzten Jahren die Neigung, dem Gegner Antisemitismus vorzuwerfen, auch wenn dieser Vorwurf völlig unangemessen war. Ertönt der Antisemitismus-Ruf zu oft, besteht die Gefahr, dass niemand mehr zuhört – vor allem dann, wenn der Vorwurf berechtigt ist.

In der Frage der Gedenkminute trifft der Vorwurf allerdings absolut zu. Die Morde von 1972 sind die schlimmste Tragödie, die sich jemals während der Olympischen Spiele ereignete. Dennoch sagt das IOC in aller Deutlichkeit, dass ihm diese Opfer keine 60 Sekunden wert sind. Stellen Sie sich für einen Moment vor, es hätte sich um amerikanische, kanadische, australische oder deutsche Sportler gehandelt. Niemand zögerte auch nur einen Augenblick, ihrer zu gedenken. Doch die israelischen Sportler kamen aus einem Land und einem Volk, die es irgendwie verdient haben, zum Opfer zu werden. Ihr geopfertes Leben ist offensichtlich keine Minute wert.“

„CHUKKAT HA GOI“ – EINE NICHTJÜDISCHE SITTE

Eine andere Belehrung von “Gojim” [das heißt uns, „nicht-Juden] der von guten Rabbi Rotschild kommt, sind eine Erinnerung an “unmoralischen” Regeln der antiken Olympiaspiele in Athen – die mit den nackten Männer:

„... In der antiken Hellas traten die Teilnehmer nackt an. Die alten Griechen beten den vollkommenen Körper an. Die wenigsten Juden haben einen vollkommenen Körper. Dafür mögen wir unsere gehackte Leber zu sehr, unseren Kugel und Tscholent, unseren Kuchen, Kidduschwein und Wodka. Wir füttern unseren Körper, statt ihn auszuhungern oder ihn mit ebenso end- wie sinnlosen Übungen zu quälen. Ständig im Kreis zu rennen, ohne irgendwo anzukommen, ist nicht unser Ding. Ebensowenig, 42,195 Kilometer ohne Kaffeepause durch die Stadt zu hetzen. Wozu gibt es Busse?“

Aber damit ist nicht genug: „Gojim Naches [in Deutsch: unjüdisches Vergnügen] -Vergesst Olympia! Pflegen wir lieber unsere eigenen Sportarten. Wer steht in der Synagoge als Erster auf, wenn beim Barchu zum Gebet gerufen wird? Wer schafft’s am raschsten durch das stille Amidah und setzt sich triumphierend als Erster wieder auf seinen Platz? Wer kann am schnellsten Dawnen? Und wem das als Wettbewerb nicht ehrgeizig genug ist, kann sich in der Gemeindepolitik engagieren, wo es härter zugeht als in den meisten Kampfsportarten und keine Regeln gelten. Sport? Bäh! Gojim Naches!„

Nach Lesen dieses moralischen Krams des Landesrabbiners von Schleswig-Holstein fragt man wäre es nicht lieber, dass die Juden in ihrem Land Israel eigene Sportarten treiben. Von welchem Recht nehmen die Juden Anspruch auf Belehrung der sog. Gojim?

NICHT JÜDISCHE SITTE, VON DER WIR UNS LEHREN ES UNSERE WEISEN

Auf der Seite Kultur Liest man Walter Rotschild, Landersrabbiner von Schleswig-Holstein “No Sports! Warum Olympia uns Juden nicht wirklich interessieren muss” und erfährt nicht nur warum, sondern ob die Protokolle der Weisen von Zion” von der jüdischer Seite eine Fälschung oder echt sein sollte: “Sport ist im Gründe “Chukkat ha Goi”, eine nicht jüdische Sitte, von der wir uns lehren es unsere Weisen, fernhalten sollten. Das gilt für Olympia besonders”.

Aha! Es gibt mindestens [zionistische] WEISEN, die logischerweise doch jemals die Protokolle geschrieben haben. Der Inhaber markanter Namen des Rotschilds-Clans weiß genau, was er sagt, weil er das sagen darf.

Die Protokolle hin, Protokolle her: über 110 Jahren aufregen die Gemüter der Wissenschaftler und Historiker. 1964 kennte ich den jüdischen Philosoph und Historiker Benjamin Bockstein in der Gulag-Zone JH 385/7 lernen.
In Berditschew [Weißrussland]geborener Sohn des jüdischen nicht-bolschewistischen Rabbi, der 1949 zusammen mit den anderen "antisowjetischen" Juden beim Jagt auf Kosmopoliten physisch beseitigt wurden, wurde auch sein Sohn in St. Petersburg [damals „Leningrad“] zu 10 Jahre Gulag verurteilt.

Der „Bürgerservice“ des Politbüro - NKWD in Moskau sich normalerweise nicht besonders für „Anti-Semitismus“ interessierte, jedoch komischerweise ausschließlich den jüdischen Forscher der Protokollen verfolgt.
Erst in 90-er habe ich Bochstein in Israel besucht und nochmal fragte:
- warum die Juden, warum nicht Russen oder Ukrainer, die hier im Westen als
„zoologischen Anti-Semiten“ [Heinz Galinski] gelten?
Bockstein: das ist die interne jüdische Sache.

- Hast Du Probleme mit Deiner Behauptung: die Protokolle sein echt?
Bockstein: Jain, der Kaghal [so nennt sich "Weltrat" des Judentums] hat nichts, was könnte auf eine Fälschung hinweisen. Anderseits die 70 Prozent der „normalen“ Juden sind fest überzeugt, die Protokolle sind echt.

- Du gehörst zu den größten Forscher der Protokolle in Israel. Kannst Du mir ganz kurz Stichpunkte Deiner Bewertung nennen.
Bockstein: Die Semantik, die übliche zeitrelevanten Ausdrücke und vor allem absolut präzise Argumente der jüdischen Diaspora in Sachen des Zionismus.

YAKOV HADAS-HANDELSMANS – SCHLUSSWORT

Der Botschafter des Staates Israel in Berlin Hadas-Handelsman hielt sich beim Thema Olympia Schande offensichtlich zurück, aber nicht ohne Humor und auch konstruktiv beantwortet die Frage von Detlev David Kauschke [Jüdische Allgemeine]:

Das Kölner Urteil provozierte sehr emotionale Äußerungen jüdischer Repräsentanten, die Deutschland als Heimat für Juden infrage stellten. Was sagen Sie ihnen?

Der Botschafter: „DIE JUDEN IN DEUTSCHLAND SIND DEUTSCHE STAATSBÜRGER. ABER SIE WISSEN, DASS SIE IMMER DAS RECHT UND DIE MÖGLICHKEIT HABEN, NACH ISRAEL ZU KOMMEN.“

Ich halte es für eine der besten diplomatischen Antworten den letzten 10 Jahren. Ob die jüdischen Gouvernanten der BRD endlich begreifen, was sie für eine schöne Alternative haben, bin ich mich nicht sicher…

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/13554
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/13553
http://www.shoahproject.org/irvsz000115.html
http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/verfassung/index.html/
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/13584
http://www.jubelkron.de/projekt-Dateien/pzw.html

Bildnachweis: "Jüdische Allgemeine", Nr.30, Juli 2012

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