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Coaching zur Hochsensibilität: Trugschlüsse, Missverständnisse & Co.


Man geht davon aus, dass 15 - 20 Prozent der Menschen - und auch der Tiere - die Eigenschaft der Hochsensibilität besitzen. In diesem Artikel geht es nun darum, sich mit Begriffen wie "Schüchternheit" oder "Ungeselligkeit" zu beschäftigen, eine Einordnung in den Kontext der Hochsensibilität vorzunehmen und Missverständnisse zu beseitigen.


Coaching zur Hochsensibilität: Trugschlüsse, Missverständnisse & Co.


Trugschlüsse I


Die Tatsache, dass diese Begriffe häufig im Zusammenhang mit einer Hochsensibilität erwähnt werden, zeigt, dass hochsensible Menschen von ihren Mitmenschen möglicherweise falsch eingeschätzt werden.

Führen wir uns folgende Situation aus dem Berufsleben vor Augen:
Nach einem langen und für hochsensible Menschen besonders reizintensiven Arbeitstag im Büro möchte der Großteil der Arbeitskollegen noch gemeinsam ausgehen, z.B. in eine Bar. Der hochsensible Arbeitskollege benötigt nach eben diesem für sein Nervensystem sehr anstrengenden Tag Ruhe, um die vielen Reize physikalischer und auch sozialer Natur zu verarbeiten. In der Wahrnehmung der nicht-hochsensiblen Kollegen erscheint er nun aber unkollegial, schüchtern oder ungesellig.
Was also für viele Menschen nach einem Arbeitstag als wohltuend empfunden wird und eine willkommene Abwechslung oder Erholung darstellt, ist für das Nervensystem des hochsensiblen Menschen eher eine weitere Belastung.

Es gibt viele weitere Alltagsbeispiele hierzu.

Trugschlüsse II

Nun beschäftigen wir uns mit möglichen Fehleinschätzungen auf der anderen Seite. Ja, auch hochsensible Menschen können sich hier und da täuschen. So können sie davon ausgehen, dass ihre nicht-hochsensiblen Mitmenschen auf gleiche Weise denken, fühlen und handeln wie sie selbst. Hier gibt es häufig die unbewusste Annahme, dass das, was für den hochsensiblen Menschen normal und selbstverständlich ist, ebenso selbstverständlich für die nicht-hochsensiblen Menschen sei. Dem ist häufig jedoch nicht so.
Auch hierzu ein Beispiel (zur Verdeutlichung der Thematik ist das Beispiel relativ "schwarz-weiß" gehalten, in der Realität spielen durchaus noch weitere Faktoren in die Situation hinein):
Ein hochsensibler und ein nicht-hochsensibler Mensch befinden sich in einer Diskussion zu einem Thema, das ihre gemeinsame berufliche und somit auch zwischenmenschliche Beziehung betrifft. Für den hochsensiblen Menschen ist es typisch und somit selbstverständlich, sehr viele Aspekte, die die Beziehung zu seinem Arbeitskollegen betreffen, gleichzeitig zu bedenken und evtl. auch direkt in die Diskussion einzubringen. Sein Denken ist eher tiefgehend und hinterfragend als oberflächlich, er neigt eher zum Denken in unterschiedliche Richtungen und auch in größeren Zusammenhängen, wobei er viele mögliche Konsequenzen seines zukünftigen beruflichen Verhaltens und ebenso des Verhaltens seines Diskussionspartners gleichzeitig mitbedenkt.
Da diese Art des Denkens für den hochsensiblen Menschen völlig normal ist und automatisch erfolgt, geht er davon aus, das sein nicht-hochsensibler Arbeitskollege und Diskussionspartner genauso denken müsse... was dieser jedoch evtl. gar nicht tut.
So kommt es auch hier schnell zu Missverständnissen.

Coaching zur Hochsensibilität

Im Coaching zur Eigenschaft der Hochsensibilität nutzt man nun verschiedene Möglichkeiten und Werkzeuge (Tools), um beispielsweise typische Missverständnisse wahrzunehmen und die eigene Perspektive zu verändern. Ebenso gilt es auch, ganz praktische Ideen für die eigene Alltags-und Lebensgestaltung zu entwickeln.




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