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Birgit Fechner (DVU): Bildungsniveau an Schulen erhöhen
Bild Orginalgrösse. (Bildrechte: DVU Brandenburg)

Birgit Fechner (DVU): Bildungsniveau an Schulen erhöhen


Birgit Fechner (DVU): Bildungsniveau an Schulen erhöhen

Azubi-Notstand. Vor dem Start in das Ausbildungsjahr 2008/2009 fehlen dem deutschen Handwerk tausende Lehrlinge



Jürgen Rüttgers, einstiger Bundesminister für Bildung, löste im Jahr 2000 öffentliche Empörung aus, als er verlauten ließ: Statt Inder an die Computer müssen unsere Kinder an die Computer.

Man sprach damals davon, dass in der Bundesrepublik ein „Bildungsnotstand“ um sich greife und zu wenig deutsche Schüler eine ausreichende schulische Qualifizierung erreichen, die es ihnen ermöglichen würde, ein Studium im Software-Bereich aufzunehmen. Man hatte Angst davor, dass gut ausgebildete indische Informatiker die Lücken auf unserem Arbeitsmarkt füllen würden, die sämtliche Regierungsparteien der letzten Jahrzehnte zu verschulden hatten.

Außer heißer Luft kam natürlich nichts dabei heraus und so folgte dann recht bald der nächste Schock für das so genannte Humankapital der BRD, also für die Bürger unseres Landes.

Das Ergebnis der Pisa-Studie 2003 rief es den Menschen wieder ins Gedächtnis: Deutschland ist nur noch Mittelmaß — vielleicht sogar weniger.

Auch die mehr als schlechte Familienpolitik der letzten Jahrzehnte rächt sich heute erbarmungslos. Aus Angst vor dem sozialen Abstieg hatten viele deutsche Familien ihren Kinderwunsch zurückgestellt.

Und heute fehlen junge Menschen, die, gerade in den neuen Bundesländern, freie Lehrstellen ausfüllen könnten: Vor dem Start in das Ausbildungsjahr 2008/2009 fehlen dem deutschen Handwerk nun tausende Lehrlinge. Allein die IHK Potsdam verzeichnet ca. 700 freie Lehrstellen.

Lehrstellen können oftmals nicht besetzt werden, weil es an qualifizierten Bewerbern fehlt. Bereits seit Jahren klagen Handwerksmeister, dass viele Bewerber um einen Ausbildungsplatz weder richtig lesen, schreiben noch rechnen können.

Deshalb schlug Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks vor, Lehrlinge aus Polen anzuwerben.

Wir von der DVU sagen dazu Nein.

Statt auf Lehrlinge aus dem Ausland zuzugreifen, sollte alles daran gesetzt werden, das Bildungsniveau an unseren Schulen zu erhöhen.

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und es hilft unseren Kindern nicht, wenn man sie in der Schule nur auf Friede — Freude — Eierkuchen vorbereitet.

Schüler müssen entsprechend ihrer Fähigkeiten nicht nur gefördert, sondern auch gefordert werden.

Die alten "preußischen" und andere Tugenden wie Fleiß, Disziplin, Respekt und Pünktlichkeit müssen wieder Bedeutung an unseren Schulen erlangen.

Statt — aus Kostengründen — Schulen zu schließen und Lehrer zu entlassen, sollten besser die Mindestgrößen für Schulklassen verringert werden.

(Weitere bildungspolitische Forderungen entnehmen Sie bitte unserem Flugblatt, www.dvu-fraktion-brandenburg.de/pdf/info/schule.pdf )

Statt immer gleich nach ausländischen Fachkräften, Ingenieuren und neuerdings sogar Lehrlingen zu schreien, sollten wir alles daran setzen, unsere Bürger in Lohn und Brot zu bringen. Eine ordentliche Schulausbildung ist dazu die Voraussetzung.

Seit 1990 bestimmen SPD-Politiker die Bildungspolitik in Brandenburg.

Das katastrophale Ergebnis der sozialdemokratischen Bildungspolitik ist für alle sichtbar: Deutsche Jugendliche werden durch ein miserables Bildungssystem zu Hartz IV-Empfängern „ausgebildet” und ausländische Lehrlinge sollen sie in unseren Betrieben ersetzen.

Die DVU sagt: Nicht mit uns!

Birgit Fechner, MdL


dvu-fraktion-brandenburg.de
DVU-Fraktion im Landtag Brandenburg
Am Havelblick 8
14473 Potsdam


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