Antibiotika - notwendig ja...aber wann?

Neuer Patientenratgeber wird am 09. Juni auf dem 5. Symposium – Lunge in Hattingen vorgestellt. Neuer Patientenratgeber wird am 09. Juni auf dem 5. Symposium – Lunge in Hattingen vorgestellt


Antibiotika - notwendig ja...aber wann?

(News4Press.com) Neuer Patientenratgeber wird am 09. Juni auf dem 5. Symposium – Lunge in Hattingen vorgestellt


Antibiotika - notwendig ja...aber wann?

Neuer Patientenratgeber wird am 09. Juni auf dem 5. Symposium – Lunge in Hattingen vorgestellt

Bis zur Entwicklung der Antibiotika sowie ergänzender Hygienemaßnahmen waren bakterielle Epidemien wie zum Beispiel Diphterie oder Tuberkulose als tödliche Seuchen gefürchtet.

So ist zu verstehen, dass Antibiotika als eine Art Wunderwaffe angesehen werden. Weiterentwicklungen wie die der Breitbandantibiotika sowie die sehr rasche Wirksamkeit dieser Medikamente verstärken den Eindruck.
Bei Atemwegsinfektionen werden Antibiotika häufig eingesetzt – manchmal zu häufig. Denn einen Universalschutz gegen alle Arten von Infektionen können Antibiotika nicht bieten.

Antibiotika-Resistenzen breiten sich immer mehr aus und sind besorgniserregend.
Dokumentationen, wie die Deutsche Antibiotika Resistenzstrategie (DART) des Bundesgesundheitsministeriums, bemühen sich seit einigen Jahren um mehr Aufklärung. Als Hauptursache für die Antibiotika-Resistenzen werden die unsachgemäße Verordnung und Anwendung von Antibiotika sowie Hygienemängel angegeben. Ein gezielter Einsatz von Antibiotika wird von den relevanten Institutionen gefordert, mit der Maxime:

So gezielt wie möglich und so viel wie nötig.

Um Betroffenen und Interessierten ein Grundverständnis für die Antibiotika-Therapie zu vermitteln, haben der COPD-Deutschland e.V. und Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland nun einen weiteren Patientenratgeber in ihrer Serie „Patienten schreiben für Patienten“ mit dem Titel „Antibiotika – notwendig ja ...aber wann?“ herausgeben. Es werden Fragen behandelt wie:

Wann sollte ein Antibiotika-Einsatz erfolgen?
Welche Rolle spielen Viren und Bakterien?
Was ist insbesondere bei Patienten mit chronischen Erkrankung wie den Atemwegserkrankungen COPD und Lungenemphysem zu beachten? Diese Personengruppe leidet besonders an einer Schwäche des Immunsystems und ist daher anfälliger für Infektionen.
Was ist bei der Einnahme zu berücksichtigen?
Was ist im Hinblick auf Wechsel- und Nebenwirkungen zu beachten?


Weitere Patientenratgeber als pdf-Datei aus der Serie „Patienten schreiben für Patienten“ finden Sie im Internet unter: in neuem Fenster öffnen http://www.lungenemphysem-copd.de/pages/public/informationen/literatur/broschueren-_-flyer/index.php

Erstmalig wird der Patientenratgeber auf dem 5. Symposium – Lunge am 09. Juni 2012 in Hattingen vorgestellt. Am Stand Nummer 1 erhalten Sie diesen und 11 weitere Patientenratgeber kostenlos.

Samstag, den 09. Juni 2012
09:00 – 18:00 Uhr
Ort: LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
– Henrichshütte in Hattingen – Gebläsehalle
Werksstrasse 31-33
45527 Hattingen

Anfragen bezüglich des Symposiums Lunge 2012 richten Sie bitte an die Organisationsleitung
Jens Lingemann
Telefon: 02324 - 999 959
Alle weiteren Informationen zum 5. Symposium-Lunge unter: in neuem Fenster öffnen http://bit.ly/GXrVWC

Hattingen, 29. Mai 2012
Jens Lingemann

Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
Ziele: „Was wollen wir?“
* Unsere regionalen Selbsthilfegruppen und unsere international nutzbare Mailingliste sollen all jenen, die an Lungenemphysem, Alpha-1-Antitrypsinmangel, COPD, Bronchiektasen oder / und Asthma bronchiale erkrankt sind, aber auch jenen, die sich einer Sauerstoff-Langzeit-Therapie unterziehen müssen, die Möglichkeit bieten, den Wissensstand um die Erkrankung und die damit verbundene Therapie zu verbessern.
* Wir wollen sowohl über die regionalen Selbsthilfegruppen als auch über Information und Dialoge im Internet Erfahrungen austauschen und Tipps weitergeben.

Damit wollen wir:

o einen verbesserten Umgang mit der Erkrankung und die Verbesserung der Compliance bewirken.
o über Operationsverfahren wie Lungentransplantation (LTX, Lungenvolumenreduktion (LVR oder Bullektomie informieren.
o über gerätetechnische Innovationen aufklären.
o Neuigkeiten und Innovationen aus der medizinischen Forschung und die damit verbundenen Studien darstellen.

* Wir wollen Kontakte herstellen zu
o Ärzten aus Klinik und Praxis sowie zu Physiotherapeuten
o Rehakliniken und Transplantationszentren
o andere Selbsthilfevereinigungen
o anderen Betroffenen.

* Mit allen Maßnahmen wollen wir
o Patienten aber auch Angehörige, die ihre erkrankten Familienmitglieder unterstützend begleiten oder pflegen, helfen.

* Wir wollen die allgemeine Öffentlichkeit über Presse / Rundfunk und Fernsehen über die Erkrankungen und die Probleme der Betroffenen aufklären.
* Wir wollen Betroffene und ihre Angehörigen beim Umgang mit Ärzten und Behörden unterstützen und die Interessen dieser Patientengruppe nach außen hin vertreten.

Schwerpunkt-Aktivitäten: „Was machen wir?“

* Wir bieten den Betroffenen und ihren Angehörigen Rat und Hilfe in allen krankheitsbezogenen Bereichen durch
o Austausch von Informationen über unsere Mailingliste
o Informationen an die Abonnenten unseres / unserer Infobriefes / Mailingliste
o Patientenveranstaltungen mit Fachärzten und Physiotherapeuten und anschließenden Fragestunden
o monatliche Treffen in unseren regionalen Selbsthilfegruppen
o ein jährliches Treffen auf Bundesebene
o schriftliche Beratung per E-Mail oder telefonische Beratung

Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD Deutschland
Jens Lingemann
Lindstockstrasse 30
45527 Hattingen
Tel:02324 - 999 000
shg@lungenemphysem-copd.de
www.lungenemphysem-copd.de

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